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Toyota F1-Historie

Toyotas Leidensweg in der Formel 1

Toyota F1 Foto: Wolfgang Wilhelm 55 Bilder

Mit dem Anspruch, Weltmeister zu werden, stieg der japanische Automobilhersteller Toyota 2002 in die Formel 1 ein. Nach 139 Rennteilnahmen ist ohne einen Titel und ohne einen Sieg Schluss. Wir blicken zurück auf acht Jahre Toyota in der Formel 1.

04.11.2009

Das Team, das lange Zeit als Krösus der Branche galt, konnte nicht mal einen Sieg einfahren. Auch zwei deutsche Piloten, Ralf Schumacher von 2005 bis Ende 2007 und Timo Glock als dessen Nachfolger bis zum Ende dieser Saison, mühten sich vergeblich. Wir dokumentieren noch einmal das Formel-1-Engagement von Toyota.

1999: Toyota-Direktor Akihiko Saito verkündet: "Die Formel 1 wird die bisher größte Herausforderung in der Firmengeschichte sein. Noch nie zuvor haben wir im Motorsport so viel Geld investiert. Wir wollen uns dem Wettbewerb stellen, so schnell wie möglich."
 
2000: Das Formel-1-Projekt wird mit Hochdruck vorangetrieben. Erste Motoren-Werkstests, ein Chassis-Prototyp wird montiert.
 
2001: Der Formel-1-Prototyp wird auf der Teststrecke des Paul Ricard in Südfrankreich vorgestellt.
 
2002: Das Formel-1-Debüt: Mika Salo, Finne, wird in Australien Sechster. Es haperte aber in der weiteren Saison an der Zuverlässigkeit. Am Ende: Vorletzter in der Konstrukteurswertung mit mickrigen zwei Punkten.
 
2003: Neue Fahrer sollen es richten. Salo und Alan McNish werden durch Olivier Panis und Cristiano da Matta abgelöst. Viel besser wird es nicht. 16 Punkte - achter Platz in der Konstrukteurswertung.
 
2004: Es wird nicht besser, im Gegenteil. Neun Punkte auf dem Konto, erneut Platz acht bei den Konstrukteuren. Ricardo Zonta und Jarno Trulli kamen gegen Ende der erneut erfolglosen Saison.
 
2005: Ralf Schumacher startet für Toyota. Siehe da, leichter Aufwärtstrend. Mit Platz vier bei den Konstrukteuren Toyotas bestes Jahr. Zwei zweite Plätze (Trulli), zwei Dritte (Schumacher).
 
2006: Rückfall. Nur Platz 6 bei den Teams. Gerade mal 35 Punkte, nur ein Podestplatz. Schumacher Dritter in Australien.
 
2007: Es kommt noch schlimmer. 13 Punkte holen Schumacher und Trulli. Konstrukteurs-Sechster.
 
2008: Besser, aber doch nur Mittelmaß. Glock sorgte mit Platz zwei in Ungarn für den Glanzpunkt, Trulli noch einmal Dritter (Frankreich) - ansonsten Tristesse: 5. Platz.
 
2009: Wieder Team-Fünfter. Glock Zweiter in Singapur, Trulli Zweiter in Japan - am 4. November verkündet Toyota den Ausstieg.

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