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Toyota F1

Neue Strategie gegen Quali-Problem

Jarno Trulli Foto: Toyota F1 50 Bilder

Bei Toyota ist man es leid, in der Startaufstellung immer weit hinten zu stehen. Ab dem Rennen in Spa will man das Problem mit einer neuen Taktik lösen. Das Glock-Team könnte dann schon im Training mit ganz leichtem Auto antreten.

27.08.2009 Tobias Grüner

Timo Glock und Jarno Trulli sind nicht zu beneiden. Lief es zu Saisonbeginn noch relativ erfolgreich, zeigte die Formkurve der Toyota-Mannschaft in den letzten Rennen deutlich nach unten. Als Verantwortlichen für den Abstieg machten die Japaner das Qualifying aus.

"Von Platz 13 kannst du natürlich keine Rennen gewinnen" klagt Glock im Rückblick auf Valencia. Trulli stößt ins gleiche Horn: "Im Training lief es mit vollen Tanks noch ganz gut. Im Qualifying stand ich dann plötzlich auf Position 18. Ich dachte, das sei unmöglich." Beide Piloten suchen noch immer gemeinsam nach der Lösung für das Problem.

Toyota im Rennen auf Top-Niveau

"Im Rennen lief es dann plötzlich wieder blendend. Nach meinem Boxenstopp war ich spritbereinigt einer der Schnellsten auf der Strecke", zuckt Trulli mit den Schultern. "Die Ingenieure können es sogar an den Daten sehen, dass sich der Grip ändert."

Glock: "Ich habe schon bei meinen drei Aufwärmrunden gemerkt, dass Valencia ein Abziehbild von Budapest wird, wo wir ebenfalls im Rennen deutlich schneller waren." Beide Fahrer berichten, dass der TF.109 deutlich aggressiver wird, sobald sich der Kraftstoffpegel im Tank senkt. "Dann passieren schnell mal Fehler, die ein paar Zehntel kosten", so Glock.

Neue Strategie in Belgien

In Spa will man dem Rätsel endlich auf die Spur kommen. "Wir ändern da was im Training am Samstag", versucht Glock den Strategiewechsel geheim zu halten. "Vielleicht fahren wir komplett leer." Für den Fahrer bietet diese Taktik auch den Vorteil, dass er das Fahrverhalten im Qualifying genau kennt und sich einschießen kann.

Allerdings geht mit der neuen Taktik wertvolle Zeit bei der Entwicklung eines Rennsetups verloren. Gerade in Spa, wo alle Teams erstmals mit den Flügeln des Medium-Downforce-Paket unterwegs sind, könnte das im Rennen teuer werden. Aber nichts zu ändern, ist in der momentanen Situation auch keine Alternative.

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