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Trainingsanalyse GP Australien 2014

Mercedes auf Longruns vor Red Bull

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Australien - 14. März 2014 108 Bilder

Red Bull hat aufgeholt - nicht nur auf einer schnellen Runde auf sondern auch bei den Dauerläufen. Die Mercedes-Piloten liegen in den Longrun-Charts nur noch knapp vor Sebastian Vettel. Wir haben die Zahlen in unserer Trainingsanalyse zusammengestellt.

14.03.2014 Michael Schmidt

Der Herr Doktor macht schon wieder Kampfansagen. Während der Testfahrten hielt sich Red Bull-Berater Helmut Marko mit starken Sprüchen zurück. Aber mit Red Bulls Auferstehung am ersten Trainingstag kehrte auch die alte Selbstsicherheit zurück.
 
Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo fuhren in Summe 115 Runden und landeten auf den Plätzen 4 und 6. Mit 0,756 Sekunden Rückstand auf den Trainingsschnellsten Lewis Hamilton. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Bei den Dauerläufen sieht es für Red Bull deutlich besser aus. Dazu Marko: "Auf eine Runde ist Mercedes vorne. Aber im Rennen ist alles möglich."

Mercedes klagt über Spritprobleme beim Longrun

Die Analyse der Rennsimulationen ergab, dass Nico Rosberg mit einem Rundenschnitt von 1.33,9 Minuten das Feld anführte. Knapp gefolgt von Lewis Hamilton mit 1.34,2 Minuten. Sebastian Vettel spulte zwei Longruns ab. Einen mit den weichen Reifen, der im Mittel eine Zeit von 1.34,6 Minuten ergab. Auf der Medium-Mischung fuhr der Weltmeister im Schnitt 1.34,8 Sekunden.

Doch während Rosberg über Probleme klagte, den geforderten Spritverbrauch einzuhalten ("Schwieriger als ich dachte"), verriet Red Bull-Teamchef Christian Horner: "Wir hatten mit dem Verbrauch keine Probleme. Aber wir haben ja auch noch nicht so viel Leistung wie Mercedes." Niki Lauda rückte sein Kapperl gerade und stellte trocken fest: "Wer schneller fährt, braucht mehr Benzin."

Bottas schneller als Alonso

Fernando Alonso verbrachte den gesamten Nachmittag auf den weichen Reifen. Der Ferrari-Pilot fing ähnlich stark an wie Vettel, doch dann bauten die Rundenzeiten stärker ab als am Red Bull. Im Durchschnitt drehte Alonso Rundenzeiten von 1.35,0 Minuten. Auch bei ihm lag der Spritverbrauch an der kritischen Grenze.

Das erklärt, warum bei Ferrari nur gedämpfter Optimismus herrschte. "Wir haben noch einiges zu tun", räumte Rennleiter Stefano Domenicali ein. Im Vergleich der Dauerläufe hatte Valtteri Bottas mit 1.34,8 Minuten im Mittel von 14 Runden die Nase vor Ferrari. Den Roten droht aber auch Gefahr von Force India und McLaren, die mit 1.34,9 Minuten fast gleichauf lagen.

In unserer Bildergalerie haben wir noch einmal die Fotos des Tages aus Melbourne.

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