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Trainingsanalyse Budapest

Red Bull in allen Disziplinen schnell

Mark Webber - Red Bull - Formel 1 - GP Ungarn - 26. Juli 2013 Foto: xpb 88 Bilder

Richten Sie sich auf eine Red Bull-Show beim GP Ungarn ein. Sebastian Vettel und Mark Webber waren am Hungaroring nicht nur die schnellsten auf eine Runde, sondern auch über die Distanz. Das sieht nach einem Durchmarsch aus.

26.07.2013 Michael Schmidt

Das Ergebnis war erwartet, hat aber in seinem Ausmaß dann doch schockiert. Egal, auf welche Wertung man am ersten Trainingstag zum GP Ungarn schaute, die Reihenfolge hieß immer: Sebastian Vettel, Mark Webber, und dann erst der Rest der Welt. Wer danach die Nase vorn hat, ist noch nicht ganz klar.

Red Bull jedenfalls gibt sowohl auf eine Runde als auch in den Rennsimulationen den Ton an. Auf die Frage an Teamberater Helmut Marko, wer hinter Red Bull die zweite Geige spielt, bekam man die süffisante Antwort: "Mark Webber". Soll heißen: Die Nummer eins ist Sebastian Vettel. Dann folgt Webber. Dann der Rest der Meute.

Mercedes arbeitet voll Richtung Rennen

Den Mercedes fehlten in ihrer Paradedisziplin zwischen 0,538 und 0,747 Sekunden auf die Red Bull. Die Silberpfeile werden beim Kampf um den besten Startplatz aber dennoch mitreden. Aus Angst vor hohem Reifenverschleiß ging der gesamte Freitag mit Abstimmungsarbeit für das Rennen drauf. Die Mercedes waren bei ihren schnellsten Runden schwerer als üblich unterwegs.

Interne Simulationen ergaben, dass man mit fast leerem Tank auf Red Bull-Niveau würde fahren können. Obwohl man den Young Drivers-Test auslassen musste. "Von den Reifen her erwarte ich für Mercedes keine Nachteile", erklärte Pirelli-Sportchef Paul Hembery. "Die Reifen sind ja aus dem letzten Jahr bekannt, und Mercedes hat alle Daten. Im Gegensatz zu den anderen Teams konnten sie aber keine Upgrades am Auto ausprobieren. Das ist der Nachteil, den ihnen das Verbot des Young Drivers-Tests eingebrockt hat."

Mercedes fehlt im Longrun über eine halbe Sekunde

Während man mit Nico Rosberg und Lewis Hamilton im Training rechnen muss, sieht es bei den Dauerläufen weniger gut aus. Sebastian Vettel war mit einer durchschnittlichen Rundenzeit von 1.27,04 Minuten der beste im Renntrim. Gefolgt von Webber, der gleich zwei Longruns auf die Bahn legte. Auf den weichen Reifen erzielte der Australier einen Mittelwert von 1.27,05 Minuten. Auf dem harten Gummi war er über 20 Runden im Schnitt 1.27,54 Minuten schnell. Nico Rosberg kam auf 1.27,87 Minuten, Lewis Hamilton auf 1.27,78 Minuten. Hamilton drehte dabei 16 Runden am Stück. Red Bull war im Schnitt eine halbe Sekunde schneller.

Lotus hofft auf Platz in der ersten Startreihe

Die große Hitze half Ferrari und Lotus bei der Jagd nach der Bestzeit. Beide kamen in ihrer schwachen Disziplin immerhin in die Nähe der Red Bull-Werte. Romain Grosjean fehlten 0,153 Sekunden auf Vettel, Fernando Alonso 0,162 Sekunden. Kimi Räikkönen steckte drei Runden im Verkehr und war außerdem mit der Balance seines Autos nicht zufrieden. "Den werden wir am Samstag beobachten müssen", warnte Marko.

Lotus-Chefingenier Alan Permane sieht eine Chance, dass eines der schwarzen Autos in der ersten Startreihe landet. "Webber sollten wir schlagen können. Vettel wird zu stark für uns sein." Permane hofft, dass die Temperaturen weiter klettern: "Ich weiß nicht, ob uns noch mehr Hitze hilft. Aber sie schadet uns auf jeden Fall nicht."

Ferrari enttäuschte im Dauerlauf

Normalerweise sind die Longruns die Stärke von Lotus und Ferrari. Doch davon war am Freitag nicht viel zu sehen. Romain Grosjean lag bei einem 19-Runden-Turn mit einer durchschnittlichen Rundenzeit von 1.27,69 Minuten klar hinter den Red Bull-Piloten. Kimi Räikkönen war mit 1.27,67 Minuten praktisch gleich schnell, doch der Finne drehte nur acht Runden am Stück. Deshalb war seine Zeit auch nicht so repräsentativ.

Ferrari enttäuschte auf den Dauerläufen. Fernando Alonso splittete wie Webber seine Longruns auf die beiden Reifenmischungen auf. Die Durchschnittswerte lagen bei 1.27,71 Minuten für die weiche Mischung und bei 1.28,22 Minuten für den harten Gummi.

In unserer Bildergalerie haben wir für Sie die Fotos vom Trainingsfreitag.

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