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Trainingsanalyse GP Bahrain

Kimi und Alonso in Bahrain-Bestform

Fernando Alonso - Ferrari - Formel 1 - GP Bahrain - 19. April 2013 Foto: Ferrari 73 Bilder

Die Favoriten für den GP Bahrain heißen Kimi Räikkönen und Fernando Alonso. Sebastian Vettel hadert noch mit dem Speed auf eine Runde. Und die Mercedes leiden an bösem Untersteuern. In vielen Ingenieursbüros gibt es noch viel Arbeit.

19.04.2013 Michael Schmidt

Das wird für Sebastian Vettel ein hartes Stück Arbeit. Seine beiden Konkurrenten im Kampf um die WM-Führung sind in Top-Form. Kimi Räikkönen fuhr am ersten Trainingstag die schnellste Rundenzeit. Sie hätte noch besser sein können. Der Finne verlor im letzten Sektor eine halbe Sekunde.

In der Rennsimulation lagen die Red Bull ungefähr auf einer Ebene mit dem Lotus mit der Startnummer 7. Doch Vettel haderte mit seiner Rundenzeit über eine Runde. "Das Auto fühlt sich gut an, aber ich habe keine Runde richtig zusammengebracht. Ich könnte nicht einmal sagen, woran es lag. Immer war ein Rutscher zu viel drin."

Alonso mit den besten Dauerläufen

Der Star der Dauerläufe war Fernando Alonso. Der Spanier drehte 1.39er Zeiten am Fließband. Vettel und Räikkönen lagen im Schnitt zwischen 1.40 und 1.41 Minuten. In der schnellsten Runde fehlten Alonso 0,156 Sekunden auf Räikkönens Bestzeit.

Ferrari-Rennleiter Stefano Domenicali lieferte gleich die Erklärung nach: "Wir haben beim Übergang von der harten zur weichen Mischung noch nicht einmal das Setup umgebaut. Für eine optimale Runde hätten wir es eigentlich tun müssen." Da sind also noch Reserven drin.

Bei Mercedes rauchten die Köpfe. In den ersten drei Rennen betrug der Rückstand auf die Spitze 0,2 Sekunden. Jetzt sind es fünf Zehntel. Die Fahrer klagten über massives Untersteuern. Sind die Ingenieure da im Bestreben die Hinterreifen zu schonen einen Schritt zu weit gegangen?

"Das ist es nicht", bedauert Niki Lauda. "Wir haben alles am Auto geändert, und es ist beim Untersteuern geblieben. Dier Ingenieure müssen dem Problem auf die Spur kommen. Es gibt keinen Grund, warum wir plötzlich so hinterherhinken."
 

Sauber sucht noch Traktion

Die heimlichen Stars waren wieder die beiden Force India. Das Problem, das die Autos im Training in Shanghai bremste, ist gelöst. "Wir hatten da Schwierigkeiten mit dem Unterboden. Doch das haben wir schon vor dem Rennen wieder hingekriegt. Bei freier Fahrt hat di Resta in China die drittschnellsten Runden gedreht", rechnet Sportdirektor Otmar Szafnauer nach.

In Bahrain kamen Paul di Resta und Adrian Sutil auf die Plätze 5 und 9. "Die haben eine unglaubliche Traktion", staunte Nico Hülkenberg. Genau daran fehlte es Sauber. "Stop and Go ist nicht unsere Stärke", resümierte Hülkenberg. Schnelldiagnose der Ingenieure: Die Hinterreifen wurden zu heiß. Auf den schnelleren der beiden Force India fehlten Hülkenberg 1,6 Sekunden.

In unserer Galerie haben wir die besten Bilder des Trainings gesammelt.

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