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Trainingsanalyse GP Belgien

Red Bull Favorit für das Qualifying

Sebastian Vettel Foto: Red Bull 25 Bilder

Sebastian Vettel heißt der Gewinner des ersten Trainingstags von Spa. Im verregneten Vormittagstest konnte der Deutsche seinen Motor schonen. Am Nachmittag waren die beiden Bullen-Autos auf den Longruns eine Klasse für sich.

28.08.2009 Tobias Grüner

Selten war die Analyse eines Trainings so kompliziert wie in Spa. Nach dem Regen am Vormittag ließ nur die 90-minütige Sitzung am Nachmittag Rückschlüsse über das aktuelle Kräfteverhältnis zu. Und dann das: Von Platz eins bis Rang 19 lag das Feld innerhalb von 1,1 Sekunden. Die Leistungsdichte wird noch beeindruckender, wenn man bedenkt, dass die Strecke mit 7,004 Kilometern die Längste im Kalender ist.

Red Bull vor Räikkönen

Somit wird es im Qualifying am Samstag mehr als sonst auf die fahrerische Klasse der Piloten ankommen. Nur ganz vorne scheinen die Plätze einigermaßen sicher vergeben. Großer Favorit ist wie prognostiziert Red Bull. Die ersten Runden in Spa bestätigten weitestgehend die Prognosen. Zumindest im Qualifying sind Sebastian Vettel und Mark Webber nur schwer zu schlagen.

Kampflos wird die Konkurrenz Red Bull den Sieg allerdings nicht überlassen. Vor allem die KERS-Autos von Lewis Hamilton und Kimi Räikkönen könnten Vettel & Co. noch in die Suppe spucken. "Hier hilft es uns, dass wir in der Qualifikation den KERS-Knopf zweimal drücken können", erklärt Mercedes-Sportchef Norbert Haug. "Schon beim Eingang der Runde auf der Start-Ziel-Geraden bekommen wir dadurch einen kleinen Vorteil."

Mit der 82 PS-Zusatzpower könnten die McLaren und der Ferrari von Kimi Räikkönen auch im Rennen ein unüberwindliches Hindernis werden. Überholen ist dann nur an der Box möglich. Die Red Bull-Strategen müssen sich somit die richtige Taktik für das Qualifying überlegen. Über die Longruns konnte Spa-Spezialist Räikkönen sogar mit den Red Bull mithalten.

Brawn GP mit Problemen auf einer Runde

Hinter den ersten fünf Autos ist das Bild nicht mehr so klar. Brawn GP wurde im wenig aussagekräftigen Training sicher unter Wert geschlagen. "Unsere Longruns sind nicht schlecht", erklärte Jenson Button. "Reifentemperaturen sind keine Problem. Nur auf einer Runde sind wir noch zu langsam." Brawn hofft, im dritten Training die entscheidenden Weichen für ein gutes Qualifying zu stellen.

Dahinter kämpfen vor allem zwei Teams um die letzten Punkteplätze. Toro Rosso ist mit gleichem Chassis wie Red Bull unterwegs und genau wie das große Schwesterteam auf schnellen Strecken im Vorteil. Auch BMW versucht sich aus dem Mittelfeld zu befreien und Richtung Spitze vorzustoßen. Dabei müssen die Bayern aber aufpassen, nicht von hinten überholt zu werden. Force India drängt mit Mercedes-Power mit Nachdruck Richtung Top Ten.

Toyota und Williams müssen sich steigern

Die große Wundertüte ist momentan Toyota. Im Training testete die Truppe aus dem nur wenige Kilometer entfernten Köln erstmals mit leeren Tanks. Dabei kam die zweitbeste Zeit des Tages für Timo Glock heraus. Nach Aussage des Deutschen habe sich das Auto gut angefühlt. Die Analyse von Red Bull besagt, dass Toyota auf Longruns bereits eine Sekunde zurückliegt.

Auch Williams steht nach den Eindrücken des ersten Trainingstages ein schweres Wochenende bevor. Wenn die Mannschaft um Nico Rosberg nicht noch die zündende Idee findet, wird es schwer, die Punkteserie auszubauen. Immerhin läuft keiner der arivierten Piloten Gefahr, Letzter zu werden. Dieser Platz scheint auch im zweiten Rennen fest an Luca Badoer vergeben.

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