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Trainingsanalyse GP England

Red Bull unschlagbar in Silverstone?

Mark Webber Foto: Red Bull 31 Bilder

Der erste Trainingstag in England hat Red Bull klar in die Favoritenstellung gebracht. Die stark modifizierten RB5 von Sebastian Vettel und Mark Webber scheinen an diesem Wochenende nur schwer zu schlagen. Die Konkurrenz zeigte sich beeindruckt.

19.06.2009 Tobias Grüner

"Ich denke, wir sind in ernsten Schwierigkeiten dieses Wochenende", klagte Ross Brawn. Und damit meinte der Brawn GP-Teamchef nicht etwa den allgegenwärtigen Streit zwischen FIA und FOTA, sondern die sportliche Ausgangssituation auf der Strecke. Red Bull blieb in beiden Trainingseinheiten ca. acht Zehntel vor dem großen Konkurrenten, der sechs der ersten sieben Rennen gewinnen konnte.

Dabei hätte Mark Webber im zweiten Training sogar noch drei Zehntel draufpacken können. In seiner schnellsten Runde unterlief dem Australier ein Fehler. Sonst hätte er seinem Teamkollegen noch die Bestzeit weggeschnappt. Vettel kämpfte außerdem noch etwas mit Untersteuern. Nico Rosberg zeigte sich beeindruckt von der Pace der Spitze: "Die Red Bull sind für uns nicht zu schlagen. Auch für Brawn GP wird es ganz hart."

Williams gegen Toyota

Williams muss seinerseits um den Status als dritte Kraft in der Formel 1 kämpfen. Zumindest der Toyota von Jarno Trulli war am Freitag ebenbürtig. In beiden Teams zogen allerdings die deutschen Piloten den Kürzeren. Timo Glock blieb deutlich hinter Trulli zurück. Nico Rosberg fehlte ein Stück auf Kazuki Nakajima. "Das bekomme ich aber noch hin", gab sich der Wiesbadener zuversichtlich.

Hinter den vier Spitzenteams scheint das Feld bunt gemischt zu sein. Fernando Alonso wird mit seinem Renault wohl wieder unter die Top Ten fahren. Auch BMW-Sauber hat noch Luft nach oben. Die große Unbekannte ist Force India. Adrian Sutil überraschte am Freitag mit seinem dritten Platz im Training. Das indische Auto wurde wie der Red Bull in weiten Teilen überarbeitet und scheint so konkurrenzfähig wie nie.

Ferrari und McLaren fahren hinterher

Die letztjährigen Spitzenteams Ferrari und McLaren müssen dagegen kämpfen. Bei den Italienern herrschte Ratlosigkeit. Die Balance sei gut, aber das Auto ist einfach zu langsam, heißt es aus dem Team. Ähnlich bedrückt ist die Stimmung auch bei McLaren. Wie erwartet wirkt sich in Silverstone die Schwäche in schnellen Kurven besonders negativ aus. Dass Hamilton zweimal unter die ersten Zehn fuhr, ist wohl eher dem niedrigen Gewicht zu verdanken.

Am Samstag wird es für die Silberpfeile erneut schwer, die erste Runde des Qualifyings zu überstehen. Die Gegner auf den hinteren Plätzen dürften vor allem aus dem Lager von Toro Rosso kommen, die am ersten Tag noch mit den richtigen Setup-Einstellungen zu kämpfen hatten.

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