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Trainingsanalyse GP Korea 2013

Red Bull verleiht unterschiedliche Flügel

Red Bull - Formel 1 - GP Korea - 4. Oktober 2013 Foto: xpb 95 Bilder

Nach Analyse der Dauerläufe am Freitag ist nicht nur Mercedes in Korea ein möglicher Gegner für Red Bull. Kimi Räikkönen kam bei seiner Rennsimulation am nächsten an die blauen Autos heran. Mark Webber legte den schnellsten Dauerlauf auf die Bahn. Der Australier fährt einen anderen Flügel als Sebastian Vettel.

04.10.2013 Michael Schmidt

Red Bull experimentiert. Mit ungewöhnlich langen Getriebeübersetzungen und zwei unterschiedlichen Heckflügeln. Mark Webbers RB9 war mit einem Spa-Flügel bestückt. Sebastian Vettel fuhr die Variante mit mehr Abtrieb. Webber wird den Top-Speed gut gebrauchen können. Er muss wegen seiner dritten Verwarnung in der Startaufstellung zehn Plätze zurück.

Bei Vettel fällt die endgültige Flügelentscheidung noch. Trotz seines Mini-Flügels war Webber auch von den Rundenzeiten flott unterwegs. Er lag in seiner schnellsten Runde nur 0,063 Sekunden hinter Vettel. Bei einem Dauerlauf über 18 Runden fuhr Webber im Schnitt hohe 1.44er Zeiten. Vettels Durchschnitt lag bei mittleren 1.45er Runden.

Doch der Weltmeister spulte vermutlich vom Tankinhalt und von den Reifen her ein anderes Programm als sein Teamkollege ab. Sein erstes Urteil: "Das wird ein enges Rennen zwischen Mercedes und uns um die Pole Position."

Mercedes auf eine Runde schnell

Die Silberpfeile haben wieder ihre Form von vor der Sommerpause erreicht. Dank eines neuen Unterbodens und modifizierten Rädern. Lewis Hamilton stellte in beiden Trainingssitzungen die Bestzeit auf. Nico Rosberg war ein Mal Vierter und ein Mal Dritter. "Wir sind bei der Musik. Das Auto geht richtig gut, und auch unsere Longruns sind stark", freute sich Rosberg.

Einen noch stärkeren Eindruck hat allerdings Kimi Räikkönen hinterlassen. Der Finne konnte sogar mit Webbers Rennsimulation mithalten. Räikkönen zeigte sich zufrieden: "Im Longrun sind wir gut. Wir müssen aber noch Speed auf eine Runde finden." Räikkönen fehlte eine Sekunde auf Hamiltons Bestzeit.

Ferrari nur die Nummer 4

Ferrari steht dort, wo es Fernando Alonso befürchtet hatte. Die roten Autos waren auf eine Runde mit vier Zehntel Rückstand die dritte Kraft und im Longrun nur die Nummer vier. "Das gleiche Bild wie zuletzt", maulte Alonso. "Es ist gut möglich, dass wir hier auch im Rennen Schwierigkeiten bekommen.

Die Ferrari stellten im Gegensatz zu Lotus Probleme mit dem extraweichen Reifen fest. Alonso: "Der Gripverlust ist sehr hoch. Ich hoffe, das legt sich mit mehr Gummi auf der Strecke." Bei Lotus war es genau umgekehrt: "Für uns ist der Supersoft-Gummi der bessere Rennreifen", erzählte Chefingenieur Alan Permane. "Der Medium-Reifen baut stärker ab, vor allem weil wir rechts vorne starkes Körnen bekommen. Und das hat dann einen negativen Einfluss auf die Balance, weil sich das Untersteuern immer mehr verstärkt."

Die Bilder vom Training haben wir in unserer Fotoshow.

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