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Trainingsanalyse GP Malaysia 2014

Rosberg 3 Zehntel schneller als Vettel

Nico Rosberg - GP Malaysia 2014 Foto: xpb 112 Bilder

Der GP Malaysia könnte ein enges Rennen werden. Nicht nur, weil die elf schnellsten Trainingszeiten innerhalb einer Sekunde lagen. Auch bei den Rennsimulationen geht es eng zu. Nico Rosberg war im Schnitt nur drei Zehntel pro Runde schneller als Sebastian Vettel.

28.03.2014 Michael Schmidt

Wenn die zweite Trainingssitzung zum GP Malaysia ein Vorgeschmack auf das Rennen am Sonntag war, dann dürfen sich die Fans freuen. Die Top 11 des Trainings lagen innerhalb von 0,898 Sekunden. Die sechs Schnellsten trennten gar nur 0,203 Sekunden.

Mit zwei Mal Mercedes, zwei Mal Ferrari, einem Red Bull und einem Williams waren vier unterschiedliche Marken im Spitzenpulk vertreten. Und Melbourne-Sieger Nico Rosberg lag nur 0,035 Sekunden vor Kimi Räikkönen. Urteil von Niki Lauda: "Hier wird es härter als in Melbourne."

Rosberg vier Zehntel schneller als Hamilton

Auch die Rennsimulationen lassen auf ein enges Rennen hoffen. Nico Rosberg zeigte zwar erneut die beste Konstanz, doch der Vorsprung schrumpft. Der Melbourne-Sieger schaffte in einer Sequenz von neun Runden einen Schnitt von 1.45,1 Minuten. Lewis Hamilton war auf seinem Acht-Runden-Versuch im Durchschnitt um vier Zehntel langsamer.

Sebastian Vettel lag mit 1.45,4 Minuten knapp vor Hamilton und nicht allzu weit hinter Rosberg. Der Red Bull-Pilot fuhr in seinem Longrun sogar 13 Runden am Stück und schaffte im letzten Umlauf eine Rundenzeit von 1.46,091 Minuten. Der Red Bull streichelt seine Reifen. Rosberg war am Ende seines Stints 1.45,879 Minuten schnell.

Red Bull hat ganz klar aufgeholt. Die letzte Software-Anpassung von Renault zeigte offenbar Wirkung. "Wir verlieren auf allen Geraden acht Zehntel auf Mercedes, holen in den Kurven aber fast alles wieder auf", rechnete Teamchef Christian Horner vor. Vettel grinste: "Alles wie früher. Was ich auf der Geraden verliere, muss ich in den Kurven wieder gutmachen."

Die Red Bull beherrschten nicht nur den kurvenreichen Sektor 2. Auch im letzten Abschnitt war Vettel trotz der langen Gegengeraden erstaunlich schnell. Seine Erklärung: "Der Sektor beginnt mit vielen Kurven. Und wenn du gut aus Kurve 14 kommst, verlierst du auch auf der Geraden nicht so viel."

Ferrari kämpft mit den harten Reifen

Ferrari kam Mercedes auf eine Runde am nächsten. Das bestätigt den Eindruck von Melbourne. Der F14T ist gut ausbalanciert und scheint erstmals nicht mit einem aerodynamischen Defizit in die Saison zu starten. In der Rennsimulation konnte Kimi Räikkönen nicht ganz mit Mercedes und Red Bull mithalten. Sein Mittelwert lag bei 1.46,0 Minuten, die letzte seiner elf Runden am Stück bei 1.46,500 Minuten.

Am Ferrari bauten vor allem die harten Reifen stark ab. "Wahrscheinlich rutschen sie da zu viel herum. Das treibt die Temperatur nach oben", analysierte Pirelli-Reifenchef Paul Hembery. Seine Prognose: "Die Fahrer können sowohl auf dem harten Reifen als auch auf dem Medium-Gummi jeweils 20 bis 22 Runden fahren."

Aufgepasst auf die Williams. Felipe Massa deutete mit einem Schnitt von 1.45,9 Minuten über elf Runden an, dass auch mit den weißen Raketen mit den Martini-Streifen zu rechnen ist. Etwas schwächer als in Melbourne scheint McLaren aufgestellt. Vor allem in der Mittagssonne im zweiten Training konnten die Chrompfeile nicht an die Australien-Leistung anknüpfen. "Es ist zu heiß", stöhnte Buton. "Im kühleren ersten Training lief es noch besser. Vor allem in den schnellen Kurven verlieren wir Zeit."

In unserer Bildergalerie finden Sie die Fotos des Tages aus Malaysia.

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