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Trainingsanalyse GP USA 2014

Rosberg macht das Tempo

Nico Rosberg  - Formel 1 - GP USA - 31. Oktober 2014 Foto: xpb 82 Bilder

Mercedes wird auch beim GP USA Alleinunterhalter sein. Lewis Hamilton markierte trotz Getriebeärger zwei Bestzeiten. Nico Rosberg war der König der Longruns. Gefolgt von den Williams und Red Bull. Ferrari nutzt das Rennen in Austin als Test für 2015.

01.11.2014 Michael Schmidt

Lewis Hamilton vor Nico Rosberg. Das war das Bild am ersten Trainingstag von Austin. Ein Mal mit 0,292 Sekunden Unterschied, ein Mal nur mit drei Tausendstel. Hamilton stieg im zweiten Training nach nur 18 Runden aus. Das Getriebe spielte wegen Hydraulikproblemen verrückt. Nicht einmal technische Probleme konnten die Mercedes bremsen. Auf weichen Reifen betrug der Vorsprung auf den drittplatzierten Fernando Alonso 1,1 Sekunden. Mit den harten Reifen war der Abstand geringer. Jenson Button fehlten nur 0,378 Sekunden auf Hamiltons Bestwert. Der Unterschied zwischen den beiden Reifentypen beträgt 1,2 Sekunden.

Massa am nächsten an Mercedes dran

Auch in den Dauerläufen war Mercedes eine Klasse für sich. Nico Rosberg führte die Rangliste mit 1.44,290 Minuten an. Der WM-Zweite fuhr allerdings nur sieben Runden am Stück. In dieser Phase bekamen einige seiner Konkurrenten Probleme mit Körnen der Lauffläche. Die Teams hoffen, dass dieses Phänomen verschwindet, wenn mehr Gummi auf die Fahrbahn kommt. Doch dann nimmt möglicherweise die Abnutzung zu. Alles deutet auf mindestens zwei Stopps hin. "Zum Glück", atmet Hamilton auf. "Einstopprennen sind etwas eintönig." Der Engländer trat zum Longrun wegen der Getriebemisere erst gar nicht an.

Felipe Massa kam Rosberg in der Rennsimulation am nächsten. Der Williams-Pilot drehte immerhin zehn Runden am Stück mit einem Schnitt von 1.44,747 Minuten. Die beiden letzten Runden drifteten in der 1.45er Bereich ab. Bei Ferrari machte sich das Körnen früher und stärker bemerkbar. Fernando Alonso legte fünf 1.44er Runden am Stück hin. Dann stiegen die Rundenzeiten auf 1.45 und 1.46 Minuten. Dabei kam ein Schnitt von 1.45,556 Minuten heraus.

Ferrari testet bereits für 2015

Der Ferrari F14T ist in Austin eine wandelnde Baustelle. Auf und unter der Verkleidung wurden und werden Komponenten für 2015 erprobt. Einige wie Frontflügel, Heckflügel und Bremsbelüftungen bleiben das ganze Wochenende am Auto. Sie haben sich am Freitag bewährt.

Red Bull teilte sein Freitagspensum auf. Sebastian Vettel konzentrierte sich ausschließlich auf das Rennen. Da er aus der Boxengasse starten muss, macht es keinen Sinn das Auto für die Qualifikation abzustimmen. Deshalb war er am Nachmittag auch mit 2,5 Sekunden Abstand zum Rest des Feldes Letzter. Sein Red Bull war meistens vollgetankt. Unter den Umständen konnte sich sein Longrun mit 1.44,932 Minuten sehen lassen.

Daniel Ricciardo, der insgesamt die vierrschnellste Runde dreht, lag im Longrun mit 1.45,015 Minuten knapp dahinter. Während Vettel für das hohe Gewicht des Autos in den letzten vier Runden seines Dauerlaufs bezahlte, konnte Ricciardo als einer der wenigen seinen Schnitt über die zehn Runden fast halten. "Wir haben uns mit dem Setup in die richtige Richtung bewegt", freute sich Teamchef Christian Horner. Das war zuletzt nicht immer der Fall.

Force India-Upgrade zeigt Wirkung

Für Force India hat sich das jüngste Upgrade gelohnt. Nico Hülkenberg und Sergio Perez spürten Fortschritte. Was die Rundenzeiten auch zeigten. Auf eine Runde fehlten Hülkenberg nur zwei Zehntel auf die McLaren. Im Dauerlauf lag Perez mit 1.45,239 Minuten vor Jenson Button, der nur auf 1.45,703 Minuten kam.

Dabei muss Force India auf einen Teil der neuen Aero-Komponenten verzichten. Der neue Unterboden wurde nicht fertig. Der neue Heckflügel musste nach einer Runde aus dem Verkehr gezogen werden, weil eine Endplatte brach. Beides soll zum Finale in Abu Dhabi ans Auto kommen. Force India und McLaren bekommen in Austin in ihrem Duell Gesellschaft von Toro Rosso. Daniil Kvyat deutete mit einem Longrun von 1.45,015 Minuten an, dass mit ihm zu rechnen ist. Teamkollege Jean-Eric Vergne bewegte sich im gleichen Bereich.

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