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Transfer-Krimi um Jenson Button

Button nun doch zu McLaren?

Best of F1 2009 Foto: Daniel Reinhard 68 Bilder

Jenson Button war eigentlich fest für das neue Mercedes-Werksteam eingeplant. Nach englischen Medienberichten soll der Weltmeister nun doch noch einmal eine Kehrtwende gemacht haben und vor der Unterschrift bei McLaren stehen.

17.11.2009 Tobias Grüner

Die Verhandlungen mit McLaren schienen zunächst ein reines Pokerspiel, mit dem Jenson Button seinen Preis beim neuen Mercedes-Werksteam hochtreiben wollte. Nun könnte der Kontakt zum Rennstall doch enger ausfallen als gedacht. Wie die britische Zeitung "The Guardian" am Dienstag (17.11.) berichtet, soll sich der Weltmeister auf einen Dreijahresvertrag mit McLaren geeinigt haben. Die Bekanntgabe soll kurz bevor stehen.
 

Buttons Gehaltsforderung zu hoch für Brawn

Eigentlich sprach alles gegen den Wechsel von Jenson Button zu McLaren. Neben Lewis Hamilton würde der Weltmeister im Team von Ron Dennis nur die zweite Geige spielen. Bei Brawn hätte er eine bekannte Mannschaft, die ihm nach dem Titel bedingungslos folgt. Und mit Nico Rosberg käme ein Teamkollege, der sich erst einmal einfinden muss.

Sollte Button wirklich zu McLaren wechseln, können am Ende nur monetäre Gründe den Ausschlag gegeben haben. Das Management äußerte zuletzt öfter seinen Frust, dass Ross Brawn weiter auf seinem Standpunkt beharrt, dass der Sparkurs in der Formel 1 nicht bei den Piloten-Gehältern haltmachen sollte.

Schnappt Ron Dennis Mercedes die Nummer eins weg?

Trotzdem versicherte Brawn-Geschäftsführer Nick Fry noch am Wochenende, dass man Button unbedingt halten wolle. Teamchef Ross Brawn sprach von einer 99-Prozent-Chance, dass der 29-Jährige im Team bleibt. Und auch beim neuen Teameigner Mercedes hatte man gehofft, in der kommenden Saison den Fahrer unter Vertrag zu nehmen, der die Nummer eins auf dem Auto trägt.

Mit der Verpflichtung von Button hätte Ron Dennis seinen alten Weggefährten von Mercedes zum Abschied noch einmal eine ausgewischt. Wenn Button nicht mehr verfügbar ist, bleiben als ernsthafte Kandidaten nur noch Nick Heidfeld und Kimi Räikkönen für den zweiten Sitz neben Nico Rosberg. Räikkönen hatte zuletzt erklärt, dass er nur mit McLaren verhandele. Außerdem ist der Finne sicher nicht günstiger zu bekommen als es Button gewesen wäre.

Zwei Deutsche bei Mercedes?

Bleibt Nick Heidfeld. Mercedes-Sportchef Norbert Haug hatte am Wochenende bereits Gespräche mit dem 32-Jährigen bestätigt. Die Talente des Routiniers aus Mönchengladbach sind unbestritten. Allerdings würde das neue Silberpfeil-Team dann mit zwei deutschen Piloten an den Start gehen. Für einen in England ansässigen Rennstall mit englischer Leitung wäre das sehr ungewöhnlich. Außerdem will Teamchef Brawn auch in der kommenden Saison um den Titel kämpfen. Mit Rosberg und Heidfeld hätte man zwei Fahrer im Team, die noch nicht einmal einen Grand Prix-Sieg vorweisen können.

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