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Formel 1-Transfermarkt 2011

Fragezeichen hinter Heidfeld, Sutil und Glock

Nick Heidfeld Foto: xpb 14 Bilder

Das Formel 1-Fahrerkarussell kommt einfach nicht in Schwung. Viele Piloten streiten sich um wenige gute Cockpits. Rätselraten gibt es vor allem noch über die Zukunft der drei deutschen Piloten Adrian Sutil, Nick Heidfeld und Timo Glock.

29.08.2010 Tobias Grüner

Bei den Top-Teams sind für 2011 alle Cockpits besetzt. Ferrari, Red Bull, McLaren und Mercedes setzen auf Kontinuität und vertrauen weiterhin ihrem Stammpersonal aus der aktuellen Saison. Die aktuelle Nummer fünf der Teamwertung ist Renault. Nach der Verlängerung von Robert Kubica ist bei den Franzosen nur noch ein Platz frei.

Aktuell hat Vitaly Petrov das gelb-schwarze Cockpit in Beschlag. Doch nach schlechten Leistungen und Ausrutschern wie gerade erst im Qualifying von Spa ist der Russe unter genauer Beobachtung. Wenn das Team einen guten Piloten bekommen kann, ist der Rookie aus Vyborg auf der Abschussliste.

Sutil zu Force India oder Renault?

Kandidaten für den Sitz bei Renault gibt es einige. Adrian Sutil versucht neuer Teamkollege von Kubica zu werden, auch Timo Glock macht sich Hoffnungen. Ex-Renault-Pilot Heikki Kovalainen ist ebenfalls im Gespräch. Auch für Nick Heidfeld wäre das Verfolgerteam eine gute Adresse. Doch ob Kubica Heidfeld als Neuzugang akzeptiert ist fraglich. Der Pole kennt den Mönchengladbacher aus Zeiten bei BMW. Zudem würde Heidfeld 2011 mit dem Erfahrungsvorsprung als Pirelli-Tester in die Formel 1 zurückkehren.

Heidfeld äußert sich momentan gar nicht zur aktuellen Situation. Pirelli hat dem ehemaligen Mercedes-Ersatzmann Redeverbot erteilt. Im Fahrerlager von Belgien ließ sich der 167 GP-Teilnehmer nicht blicken. Auch Adrian Sutil will sich nicht konkret zu seiner Zukunft äußern. "Mein erster Ansprechpartner ist Force India", ließ der Gräfelfinger wissen. Einem Wechsel sei er aber nicht abgeneigt.

Liuzzi und Kobayashi mit festen Verträgen für 2011

Sollte Sutil sein Cockpit bei Force India räumen und bei Renault andocken, könnte sich Heidfeld auf den freien Platz seines Landsmanns bewerben. Der Platz von Tonio Liuzzi scheint dagegen für nächstes Jahr besetzt zu sein. Der Italiener konnte zwar nur selten überzeugen, hat aber noch einen festen Vertrag für 2011. Den müsste das kleine Privatteam ausbezahlen, wenn man einen neuen Piloten in sein Cockpit setzt.

Auch beim Schweizer Sauber-Rennstall ist noch ein Platz unbesetzt. Kamui Kobayashi hat wie Liuzzi noch einen Vertrag für die kommende Saison. Pedro de la Rosa muss allerdings um seinen Platz zittern. Die alte Kombination Nick Heidfeld und Sauber wäre vom sportlichen Aspekt sicher die Ideallösung. Heidfeld kennt das Team und er besitzt die wertvolle Pirelli-Erfahrung, die kein anderer Pilot bieten kann.

Sauber-Überleben hat Priorität

Gegen ein Sauber-Comeback des 33-Jährigen spricht allerdings die finanzielle Lage des Teams von Peter Sauber. Die Sponsorsituation ist nach wie vor angespannt. Die Sicherung des Überlebens steht für Teamchef Peter Sauber an erster Stelle. Wenn ein anderer Pilot mit einem üppigen Sponsorpaket anfragen würde, hätte Heidfeld schlechte Karten.

Bei Williams ist dagegen alles klar. Von Frank Williams und Patrick Head hört man immer wieder lobende Worte über die aktuelle Fahrerpaarung Nico Hülkenberg und Rubens Barrichello. Doch warum gibt es noch keine offizielle Vertragsverlängerung? "Da muss man mal die Teamleitung fragen", grinst Hülkenberg. "Ich will auf jeden Fall hier bleiben." Der Deutsche muss sich keine Sorgen machen. Noch vor dem Ende der Europa-Saison in Monza soll das Thema erledigt sein.

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