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Trostpflaster für Williams

Abfindung bessert Williams-Bilanz auf

Williams - Formel 1 - GP Australien - 12. März 2014 Foto: xpb

Williams hat seine jährliche Geschäftsbilanz präsentiert. Die Firmengruppe erwirtschaftete im abgelaufenen Jahr eine Summe von rund 161 Millionen Euro. Der Löwenanteil der Einnahmen geht auf die Formel 1 zurück. Und da besserte die Abfindung von Ex-Sponsor PDVSA die Bilanz um knapp 27 Millionen Euro auf.

02.05.2014 Michael Schmidt

Sportlich war die Saison 2013 für Williams ein Reinfall. Mit fünf WM-Punkten landete der britische Rennstall in der Konstrukteurs-WM nur auf Platz 9. Finanziell hat Williams besser abgeschnitten. Der Umsatz der Gruppe stieg von 105,8 Millionen Pfund (128,8 Millionen Euro) auf 132,4 Millionen Pfund (161,2 Millionen Euro). Das ergibt einen Gewinn vor Steuern von 12 Millionen Pfund (14,6 Millionen Euro). Dieser Wert hat sich gegenüber dem Jahr 2012 mehr als verdoppelt. Der Verkauf des dritten Standbeins, der Williams Hybrid Power Abteilung an GKN, ist noch nicht im 2013er Geschäftsbericht enthalten.

PDVSA bessert Ergebnis auf

Den Großteil zum Geschäftsergebnis spielt die Formel 1 ein. Ihr werden 108.5 Millionen Pfund (132,1 Millionen Euro) angerechnet. Der Umsatz der Sparte Williams Advanced Engineering, die Renntechnologie wie zum Beispiel die hauseigene Batterieentwicklung für die Formel E kommerzialisiert, blieb mit 15,6 Millionen Pfund (19 Millionen Euro) praktisch gleich.

Die um 26 Prozent gestiegenen  Einnahmen im Formel 1-Geschäft werden mit einer "speziellen und einmaligen Sponsorzahlung", begründet. Ohne Namen zu nennen, ist klar um wen es sich handelt. Es ist die Abfindung des venezolanischen Ölkartells für die vorzeitige Auflösung von Pastor Maldonados Vertrag. Die Differenz von 27 Millionen Euro ist zu einem Großteil dieser Abstandszahlung zu verdanken. Die PDVSA-Leute werden sich nach dem guten Saisonstart von Williams fragen, ob es eine gute Idee war auf Lotus umzusatteln. Dort kostet der Werbeplatz angeblich weitere 39 Millionen Euro.

Mehr Geld von Bernie

Für das kommende Geschäftsjahr ist bei Williams nicht nur wegen des Verkaufs der Hybridsparte mit einer weiteren Steigerung der Einnahmen zu rechnen. 2014 kommen die Formel 1-Teams zum ersten Mal in den Genuß der gestiegenen Ausschüttung durch die Inhaber der kommerziellen Rechte. Williams wurde 2013 zwar nur Neunter, erhält aber als eines der sechs privilegierten Teams eine Sonderzahlung von neun Millionen Dollar. Zusammen mit Platz 9 spielt das 62 Millionen Dollar in die Firmenkasse.

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