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GP Türkei - Ergebnis Training 2

Kovalainen mit Tagesbestzeit in Istanbul

Heikki Kovalainen Foto: dpa 21 Bilder

McLaren-Mercedes-Pilot Heikki Kovalainen konnte im zweiten Training zum Grand Prix der Türkei in Istanbul die schnellste Zeit des Tages fahren. Am nächsten kam dem Finnen am Freitag (5.6.) Fernando Alonso, der nur sechs Tausendstel dahinter auf Rang zwei rangierte.

05.06.2009 Tobias Grüner

Die Favoriten im Kampf um den Grand Prix-Sieg ließen es dagegen ruhig angehen. Weder von den beiden Brawn GP-Piloten noch von Red Bull oder Ferrari ließ sich ein Pilot unter den Trainingsschnellsten blicken. Bester Pilot aus dem engen Favoritenkreis war noch Sebastian Vettel, der sich 36 Hundertstel hinter der Bestzeit Kovalainens auf Rang fünf einreihte.

Für den Heppenheimer lief das Training allerdings ganz und gar nicht nach Plan. Zunächst blieb der Red Bull-Pilot eine halbe Stunde in der Box und schaute zu, wie die anderen wertvolle Erfahrung auf der Strecke sammelten. Als Vettel dann endlich auf die Strecke ging, war der Tag auch schon wieder beendet. Ein Motorschaden zwang den Heppenheimer schon nach vier Runden zur Aufgabe.

Aber auch Meisterschaftskonkurrent Jenson Button scheint noch nicht das richtige Rezept für die anspruchsvolle Strecke am Bosporus gefunden zu haben. Mit über einer halben Sekunde Rückstand reihte sich der WM-Spitzenreiter nur auf Rang 13 des Zeitenklassements ein. Für Teamkollege Rubens Barrichello lief es marginal besser: 0,464 Sekunden Rückstand auf Kovalainen bedeuteten am Ende Rang acht für den Brasilianer.

Kubica deutlich vor Heidfeld

BMW-Sauber hat dagegen endlich ein paar schnelle Runden drehen können. Robert Kubica belegte mit dem umgebauten Auto Rang drei hinter Alonso und Kovalainen. Teamkollege Nick Heidfeld fuhr allerdings noch eine halbe Sekunde hinter dem Polen und belegte in der Schlusswertung nur Position 16. Wie gut das Auto und der neue Doppeldiffusor wirklich sind, wird wohl erst das Qualifying zeigen.

Besser als bei Heidfeld läuft es nach wie vor für Nico Rosberg. Zwar konnte der Wiesbadener seine Bestzeit vom Vormittag nicht mehr erreichen, auf Platz sieben untermauerte der Williams-Pilot aber erneut seinen Anspruch auf Punkte.

Glock weit von Trulli entfernt

Timo Glock wartet dagegen noch auf den herbeigesehnten Aufwärtstrend. Am Vormittag noch 13., ging es im zweiten Test noch einen Platz nach hinten für den Kölner. Hoffnung macht nur die erneut gute Zeit von Teamkollege Jarno Trulli, der im Endklassement auf Platz sechs fuhr.

Am Nachmittag ging es auch für Adrian Sutil wieder ein paar Plätze zurück. Der Force India-Pilot war auf Rang 17 schwächster Fahrer aus dem deutschen Quartett. Allerdings konnte sowohl der Gräfelfinger als auch Giancarlo Fisichella (Rang 18) die beiden Toro Rosso hinter sich halten. Auch im Qualifying erwartet uns wohl ein spannender Kampf gegen die Rote Laterne.

Hamilton als Dreher-König

Im zweiten Training waren alle Piloten engagiert bei der Sache. Fisichella und Kazuki Nakajima waren dabei sogar etwas übermotiviert, als sie sich in einen Zweikampf verstrickten, kollidierten und sich anschließend drehten. Dreher waren auch für Lewis Hamilton nicht fremd. Der Weltmeister kreiselte mit seinem Silberpfeil gleich drei Mal um die eigene Achse und blieb auf Platz 13 deutlich hinter seinem Teamkollegen an der Spitze.

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