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Twitter-Affäre

Hamiltons größter Feind

Lewis Hamilton GP Korea 2012 Foto: xpb 73 Bilder

Lewis Hamilton ist ein großartiger Rennfahrer. Aber außerhalb des Cockpits hat der McLaren-Pilot manchmal Aussetzer. Sein größter Feind sind das Mobiltelefon und der Kurznachrichtendienst Twitter. Hamilton hat sich damit wieder in die Nesseln gesetzt. Offenbar aus Frust über das schlechte Abschneiden in Suzuka.

11.10.2012 Michael Schmidt

Die ersten Fragen an Lewis Hamilton drehten sich nicht um den GP Korea und auch nicht um seine Aufhängungsprobleme beim GP Japan. Jeder wollte wissen, was da wieder im Twitter-Universum los war. Sie erinnern sich. In Spa hatte Hamilton die Telemetriedaten der Qualifikationsrunden von ihm und Jenson Button via Twitter veröffentlicht. Seitdem herrschte Ruhe an der Twitterfront. Im Fahrerlager wurde bereits gespottet, wann er seinen Mercedes-Vertrag ins Netz stellt.

Wieder Twitter-Ärger für Hamilton

Hamilton wurde aus Schaden offenbar nicht klug. Nach dem GP Japan meldete sich der WM-Vierte wieder zu Wort. "Jenson verfolgt nicht mehr meine Nachrichten auf Twitter. Dabei ist er mein Teamkollege. Er respektiert mich nicht mehr." Fünf Minuten später setzte Hamilton noch einen drauf. "Ich werde zurückschlagen."

Weitere 45 Minuten danach ging noch eine Meldung über den Äther: "Mein Gott, Jenson hatte meinen Dienst nie abonniert." In Korea gestand Hamilton kleinlaut. "Ich habe alles versucht, Jenson noch am gleichen Abend zu erreichen, um mich bei ihm zu entschuldigen."

Button ist seinem Teamkollegen nicht böse. "Ich amüsiere mich, aber es ist schon komisch, dass wir jetzt seit fünf Minuten über diese Twittergeschichte und nicht über das Rennen hier sprechen."

Hamilton in Suzuka eingebremst

Hamilton gab zu, dass ihn der Frust nach dem GP Japan zu der unüberlegten Aktion getrieben habe. "Aus den letzten beiden Rennen hätte ich mindestens 35 Punkte holen müssen, und es waren nur zehn. Dabei hätte ich happy sein müssen. Zehn Punkte waren in Suzuka wirklich das Maximum dessen, was ich mit diesem Auto holen konnte. Wir haben nach dem Rennen herausgefunden, dass es nicht am Setup lag, sondern dass es ein technisches Problem mit der Hinterradaufhängung gab." Details wollte er nicht verraten. Vielleicht lesen wir sie demnächst auf Twitter.

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