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Tyler Alexander gestorben

F1-Welt trauert um McLaren-Urgestein

Tyler Alexander - McLaren Foto: xpb

McLaren-Mitbegründer Tyler Alexander ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Der US-Amerikaner gehörte seit mehr als 50 Jahren zum festen Inventar der Formel 1. Im Fahrerlager war das sympathische Urgestein bei allen Teams beliebt. Entsprechend groß ist das Mitgefühl.

08.01.2016 Tobias Grüner

Die Formel 1-Welt trauert um einen echten Racer. Tyler Alexander ist am 7. Januar 2016 gestorben. Der US-Amerikaner hatte sich mit dem Neuseeländer Bruce McLaren in den 60er Jahren zusammengetan und war maßgeblich am Aufbau des McLaren-Rennstalls beteiligt. Zunächst vor allem für US CanAM-Bereich zuständig wechselte Alexander Mitte der 70er Jahre zum Formel 1-Bereich, wo er zusammen mit Ron Dennis das Fundament für die großen Grand Prix-Erfolge legte.

Tyler Alexander beliebt auch bei den Gegnern

Erst 2008 zog sich das allseits beliebte Urgestein aus der Szene zurück und war immer seltener im Fahrerlager zu sehen. Weggefährten schätzten nicht nur seine Fachkompetenz und große Erfahrung sondern auch seinen Sinn für Humor und sein lockeres Gemüt. Das brachte Tyler Alexander auch bei den Gegnern Respekt ein.

Seine Rolle im Team war nie richtig festgesetzt. Tyler Alexander war ein Mädchen für alles. Vom Mechaniker zum Co-Teamchef besetzte er viele Positionen: "Tyler war ein Macher. Immer schnell und effizient ohne großes Gerede. Er hat die Mechaniker angeleitet, Teile hergestellt, Hotels gebucht, Flugtickets in letzter Minute bezahlt und er war immer zur Stelle, wenn ein Gefallen von Freunden oder Kollegen nötig war" wird Ron Dennis in einer Erklärung auf der McLaren-Webseite zitiert.

"Er hat die Rennautos um die Welt geschoben und gezogen und dafür gesorgt, dass McLaren an der Rennstrecke besser organisiert war als alle anderen Teams in der Boxengasse. Tyler war einer der besten der alten Schule - abgehärtet, bescheiden und weise. Seine Bedeutung für die internationale Welt des Motorsports wird nicht in Vergessenheit geraten", so Dennis.

Trauer bei ehemaligen Weggefährten

Nach der Meldung über den Tod äußerten sich Weggefährten aus der ganzen Welt des Rennsports bestürzt. Mercedes-Technikchef Paddy Lowe, der lange bei McLaren mit Tyler Alexander zusammengearbeitet hat, meldete sich über Twitter: "Es ist sehr traurig, dass Tyler von uns gegangen ist. Er war ein echter "Racer" und ein toller Freund."

Auch Mario Andretti äußerte sich bestürzt: "Mein Herz ist gebrochen. Ruhe in Frieden, Tyler Alexander. Danke, Chef, für deine Freundschaft und für das, was du mir und der ganzen Rennwelt mit auf den Weg gegeben hast."

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