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Unter Druck von Ferrari

Mercedes übt für heiße Sommerrennen

Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - GP Bahrain - 17. April 2015 Foto: xpb 106 Bilder

Mercedes drehte im ersten Training zum GP Bahrain bei Gluthitze Runde um Runde. Obwohl das Rennen selbst am Abend bei kühleren Bedingungen stattfindet. Die Zeiten waren zwar nicht repräsentativ für den Sonntag, aber für mögliche Hitzeschlachten im Sommer.

17.04.2015 Michael Schmidt

Alle rieben sich verwundert die Augen. Mercedes drehte im ersten freien Training zum GP Bahrain Runde um Runde. Bei 36 Grad Lufttemperatur und 55 Grad auf dem Asphalt. Nico Rosberg legte 23 Runden zurück, Lewis Hamilton 22. Am Ende standen die Silberpfeile auf den Plätzen 15 und 16. Die schnellste Runde lag 1,466 Sekunden über der Bestzeit von Kimi Räikkönen.

Die Konkurrenz stellte sich verwundert die Frage, was die Fleißaufgabe der Mercedes-Piloten sollte. Der Grand Prix von Bahrain wird um 18 Uhr gestartet. Ohne Sonneneinstrahlung gleicht sich die Asphalttemperatur den äußeren klimatischen Verhältnissen an. Vom letzten Jahr weiß man, dass die Temperatur auf dem Streckenbelag dann unter 30 Grad fallen kann. In der Beziehung droht das "kälteste Rennen" der ersten 4 Grand Prix.

Mercedes-Vergleichstest mit Malaysia

Der Lerneffekt für die 57-Runden-Schlacht am Sonntag war gleich null. Doch darauf kam es Mercedes gar nicht an. Die Trainingssitzung in der Nachmittagshitze kam den Bedingungen von Malaysia sehr nahe. Wir erinnern uns: Das war das Rennen, in dem Ferrari die Silberpfeile dank des besseren Reifenverschleißes abgehängt hat. Ein Vergleichstest sollte Mercedes zeigen, ob die jüngsten Maßnahmen zum Schonen der Hinterreifen die erhoffte Wirkung erzielt haben.

Da im Sommer weitere Hitzerennen zu erwarten sind, wollte Mercedes darauf hin trainieren. Es soll nicht wieder das gleiche passieren wie in Malaysia. Das Experiment war von Erfolg gekrönt. Nico Rosberg drehte 12 Runden am Stück. Die Rundenzeit kletterte sukzessive von 1.39,293 auf 1.41,336 Minuten. Ein Abbau von 1,9 Sekunden. Das war nach Meinung der Mercedes-Ingenieure vertretbar. Die Aktion, die den Motoren immerhin jeweils 124 Kilometer abverlangte, zeigt auch, wie groß der Respekt vor Ferrari ist.

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