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Untersuchung

FIA zu Gast bei McLaren

Foto: dpa 84 Bilder

Neben der 100 Millionen-Dollar Strafe hatte die FIA im September auch eine weitere Untersuchung der McLaren-Boliden angekündigt. Damit wurde nun begonnen.

08.11.2007

Ron Dennis musste diese Woche die Tore des Entwicklungszentrums im englischen Woking öffnen. Unabhängige Experten waren zu Gast im McLaren-Heiligtum, um nachzusehen, ob nicht doch noch geistiges Eigentum von Ferrari als Vorlage dient. Im Fokus der Ermittler steht dabei schon der neue Silberpfeil für die kommende Saison.

Betrug schwer zu beweisen

McLaren muss wie schon bei der Untersuchung des 2007er Autos die einzelnen Schritte bei der Entwicklung des noch streng geheimen MP4-23 vorlegen. Allerdings ist es für die Ingenieure immer schwer zu beweisen, wo sie einzelne Ideen hergenommen haben. Genauso schwierig dürfte es aber auch für die Kontrolleure sein, McLaren den Betrug nachzuweisen.

Sollte sich herausstellen, dass die McLaren-Ingenieure doch abgekupfert haben, könnte im schlimmsten Falle ein Ausschluss für die kommende Rennsaison drohen. Zumindest Punktabzug wäre denkbar, wenn man den letzten Äußerungen von FIA-Präsident Max Mosley glauben darf.

Abschlussbericht im Dezember

Nachdem die Ergebnisse der Untersuchung ausgewertet sind, wird der Motorsportverband am 7. Dezember ein abschließendes Urteil fällen. McLaren wollte sich bislang nicht zum aktuellen Stand der Untersuchungen äußern. Man sicherte der FIA allerdings völlige Kooperationsbereitschaft zu.

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