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GP Brasilien - Ergebnis Training 3

Beide Williams im Regen vorne

Nico Rosberg Foto: Williams 34 Bilder

Update ++ Wegen heftiger Regenfälle musste das dritte Training in Interlagos um 42 Minuten verschoben werden. In der verkürzten Sitzung waren die beiden Williams die Schnellsten. Am Ende wurde der Test nach einem Crash von Romain Grosjean frühzeitig abgebrochen.

17.10.2009 Tobias Grüner

Schon am Donnerstag und Freitag hatten die Meteorologen Schauer über Interlagos vorhergesagt. Aber außer ein paar Tropfen hier und da blieb die Strecke weitgehend trocken. Die Unwetterwarnung am Samstag traf dagegen pünktlich ein. 30 Minuten vor dem offiziellen Start des dritten Trainings öffnete der Himmel seine Schleusen.

In kurzer Zeit leerte sich das Fahrerlager, Menschen suchten in den Motorhomes nach einem trockenen Platz. Begleitet von lautem Donner verwandelte sich die hügelige Strecke schnell in eine Seenlandschaft. An den Abhängen bildeten sich zentimetertiefe Bäche. Auf den Tribünen kauerten sich die Fans unter Plastikplanen zusammen.

Sechs Minuten vor dem geplanten Start um 11 Uhr Ortszeit musste die Rennleitung das Training dann wie erwartet verschieben. Offizielle Begründung: Der Hubschrauber, der im Notfall verletzte Piloten ins Krankenhaus fliegen soll, kann bei dem Unwetter nicht starten. Allerdings hätten die Autos bei den Wassermassen sowieso nicht fahren können, ohne sofort aufzuschwimmen.

Start nach 42 Minuten

Das dritte Training wurde insgesamt 42 Minuten lang ausgesetzt. Als erster traute sich dann Giancarlo Fisichella auf die nasse Piste. Am schnellsten unterwegs waren am Ende aber die beiden Williams. Nico Rosberg sicherte sich mit sechseinhalb Zehnteln Vorsprung die deutliche Bestzeit vor seinem Teamkollegen Kazuki Nakajima.

Bester aus dem Titel-Trio wurde WM-Spitzenreiter Jenson Button auf Rang drei. Rubens Barrichello und Sebastian Vettel gingen auf den Plätzen 14 bzw. 15 kein großes Risiko auf der rutschigen Piste ein. Aus deutscher Sicht gab der fünfte Rang von Adrian Sutil Anlass zur Hoffnung. Der Force India-Pilot bewies mal wieder seine Regenstärke.

Grosjean-Crash sorgt für frühzeitiges Ende

Andere Fahrer stellten sich auf der Wasserbahn von Interlagos nicht so geschickt an. Mit Kimi Räikkönen und Fernando Alonso rutschten auch die ganz großen Namen aus. Für den spektakulärsten Abflug sorgte allerdings Romain Grosjean. Der Renault-Youngster verlor im Senna-S die Kontrolle über sein Auto und rutschte von der Strecke. Dabei wurde der Franzose in der Wiese ausgehebelt und krachte anschließend Frontal in die Leitplanke.

Grosjean blieb unverletzt, allerdings musste das Training fünf Minuten vor dem Ende vorzeitig abgebrochen werden. Somit blieben den Piloten insgesamt nur 13 Minuten, um sich auf das Qualifying vorzubereiten.

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