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USF1 Team endgültig pleite

USF1 versteigert sein Equipment

USF1 Auktion Weber Grill Foto: Bidspotter.com 20 Bilder

Der Einstieg von USF1 in die Formel 1 scheiterte. Nun wurde das amerikanische Team im Internet in Einzelteilen verschachert. Vom Staubsauger über eine Flasche Champagner bis hin zum Chassis-Modell war alles zu haben.

16.06.2010 Bianca Leppert

Die Flasche Champagner hat man ich Charlotte wohl etwas zu voreilig gekauft, denn der Einstieg von USF1 in die Formel 1 scheiterte. Nun wurde der amerikanische Formel 1-Traum im Internet in Einzelteilen verschachert. Bürostühle, Maschinen, Computer, Werkzeug und sogar das Chassis-Modell wurden bei einer Online-Auktion angeboten.
 

Kuriose Versteigerung von USF1 im Internet

Mit der Versteigerung des kompletten Equipments wird das amerikanische Team nun endgültig begraben. Der Traum von der Formel 1 der Teamchefs Ken Anderson und Peter Windsor ist ausgeträumt.

Auf der Internetseite bidspotter.com konnte man bis Donnerstag (10.6.) nach Belieben Einzelteile des Teams shoppen. Das Angebot reichte vom Staubsauger über Werkzeug, Schreibtische, Regale, Computer bis hin zum Chassis-Modell des USF1 Renners. Oder brauchen Sie noch einen Bürostuhl? Auch davon waren genug im Angebot.

Der Formel 1-Einstieg von USF1 scheiterte

Die zur Auktion angebotenen Objekte lassen zumindest darauf schließen, dass das Projekt USF1 nicht komplett eine Luftblase war. Noch im Oktober vergangenen Jahres schickte die beunruhigte FIA zwei hochrangige Vertreter in das Hauptquartier nach Charlotte, um die Fabrik zu besichtigen. Damals wurde FIA-Sportvizepräsident Nick Craw nach der Visite mit den Worten zitiert: "Ich habe das Team im August und diese Woche besucht und bin beeindruckt von den Fortschritten, die seit der Einschreibung in das Concorde Abkommen Ende Juli gemacht wurden."

Doch eine eingerichtete Fabrik allein war nicht genug. Zwar wurde mit dem Argentinier Jose Maria Lopez auch schon ein Fahrer verpflichtet, doch kurz vor Saisonstart bettelte USF1 schon um einen Aufschub des Formel 1-Einstiegs auf Shanghai. Zum Schluss hofften die Amerikaner noch um einen Aufschub um ein weiteres Jahr. Die FIA schob dem jedoch einen Riegel vor und damit war USF1 aus dem Rennen.

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