Valencia ist nicht nur aus sportlicher Sicht eine Reise Wert. Die Strecke am Yachthafen bietet auch etwas fürs Auge: Neben den malerischen Gebäuden und dem Meerblick von den Tribünen gehört auch die Hafenbrücken mit ihren schneeweißen, dreieckigen Trägern zu den Blickfängen der neuen Strecke am Mittelmeer.
Keine Bergemöglichkeit
Was den Kameras schöne Motive liefert, könnte allerdings im Rennen für Ärger sorgen. "Wenn da ein Auto quer liegen bleibt, gibt es keine andere Wahl als einen Abbruch", warnt Honda-Pilot Rubens Barrichello. Die enge Passage bietet keine Auslaufzonen und Kräne zum Entfernen der Autos finden auch keinen Platz. Würden gleich zwei Autos liegen bleiben, gäbe es gar kein Durchkommen für die Folgenden mehr.
Auch Sebastian Vettel hat nach einer ersten Streckenbegehung etwas Sorgen wegen der schwenkbaren Brückenkonstruktion. "Am Übergang zum Asphalt der Strecke besteht eine kleine Stufe. Hier kann das Auto leicht unruhig werden", so die erste Analyse des 21-jährigen Toro Rosso-Piloten. Ansonsten gibt der Heppenheimer dem Kurs die Note sieben bis acht auf einer Schwierigkeitsskala bis zehn.



