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Verliert Williams den Faden?

„Wir sind auf dem Weg zurück“

Williams - Formel 1 - GP Deutschland - Hockenheim - 28. Juli 2016 Foto: ams 129 Bilder

Williams hat in den letzten 4 Rennen 13 Punkte geholt. Der WM-Dritte der letzten beiden Jahre kommt langsam unter Druck von Force India. Zuletzt mixte Williams neue und alte Aerodynamikteile. Valtteri Bottas glaubt trotzdem, dass Williams auf dem Weg aus der Krise ist.

28.07.2016 Michael Schmidt

Seit dem dritten Platz von Valtteri Bottas beim GP Kanada geht nicht mehr viel bei Williams. 4 Rennen, 13 Punkte. In den letzten Jahren war das der Durchschnitt pro Grand Prix. Der WM-Dritte muss jetzt sogar Angst haben, Platz 4 zu verlieren. Der Abstand zu Force India beträgt nur noch 20 Punkte. Und während die Formkurve bei Force India zuletzt bergauf zeigte, war der Trend bei Williams eher gegenläufig.

In Budapest fuhr Williams ein Testprogramm. Kurze Nase, lange Nase. Neuer Frontflügel, alter Frontflügel. Dazu ein neuer Unterboden und eine modifizierte Geometrie der Hinterachse. Die Elemente wurden untereinander gemixt, um die beste Kombination herauszufinden. Das klingt nicht nach einem klaren Plan.

Hockenheim liegt im Aero-Fenster von Williams

Valtteri Bottas widerspricht: „Der Fokus liegt im Augenblick darauf, unsere Probleme zu verstehen. Warum kann das Auto bei einem Rennen Dritter werden, und ist beim nächsten nirgendwo? Warum funktionieren einige Entwicklungen und andere nicht? Warum haben sich andere Teams zuletzt mehr verbessert als wir? Um das herauszufinden, mussten wir einen Schritt zurückgehen. Wenn du rennen willst, musst du erst einmal laufen können.“

Obwohl Bottas beim GP Ungarn nur auf Platz 9 landete, sieht der Finne positive Signale am Horizont. „Wir sind auf dem Weg zurück. Noch nicht ganz, aber zum Teil. Vom Renntempo haben wir in Ungarn unsere Erwartungen im Vergleich zu Force India, Toro Rosso und McLaren erfüllt. Wir waren besser als in den Rennen davor. Vor allem im mechanischen Bereich haben wir Fortschritte gemacht. Das sollte sich in Hockenheim mehr zeigen als in Budapest.“

Eine Antwort für die Schwankungen bei Williams liegt laut Bottas in der Aero-Charakteristik des FW38. „Strecken, auf denen maximaler Abtrieb gefordert wird, liegen uns nicht so. Da ist unser Auto nicht so effizient. Dafür sieht es für uns auf Strecken wie Montreal oder Hockenheim besser aus. Wir liegen mit unserem Abtrieb genau in dem Fenster, der für diesen Typ Strecke verlangt wird.“

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