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Verrückter Formel 1-Start 2012

Der Formel 1-Wahnsinn in Zahlen

Heikki Kovalainen Helikopter GP Bahrain 2012 Foto: xpb 46 Bilder

Das gab es zuletzt vor 20 Jahren. Vier Rennen, vier Sieger aus vier unterschiedlichen Teams. Aber auch sonst verspricht das Formel 1-Jahr 2012 ein Knüller und eine Saison der Rekorde zu werden.

25.04.2012 Michael Schmidt

Jenson Button im McLaren-Mercedes. Fernando Alonso im Ferrari. Nico Rosberg im Mercedes. Sebastian Vettel im Red Bull-Renault. Vier Rennen, vier Sieger, vier unterschiedliche Teams und auch die drei Motorenhersteller Mercedes, Ferrari und Renault haben schon den Siegeslorbeer abgekriegt.

Parallelen zur Saison 1983

Man muss lange zurückblicken, um ein ähnlich ausgeglichenes Feld zu entdecken. 1983 ging die Saison im gleichen Stil los. Den Auftakt in Brasilien gewann Nelson Piquet im Brabham BMW. Rennen Nummer zwei in Long Beach John Watson auf McLaren-Cosworth. Die dritte Runde in Frankreich ging an Alain Prost im Staatsrenner von Renault. Und in Imola gewann Patrick Tambay auf Ferrari den GP San Marino.

Historiker werden sich erinnern. 1983 war eine irre Saison, bei der im Finale in Kyalami noch Nelson Piquet, Alain Prost und René Arnoux um den Titel kämpften. Piquet wurde damals mit Brabham-BMW erster Turbo-Weltmeister der Geschichte.

Auch die Saison 2003 begann mit vier verschiedenen Siegern. David Coulthard, Kimi Räikkönen, Giancarlo Fisichella und Michael Schumacher standen in Australien, Malaysia, Brasilien und San Marino ganz oben auf dem Podest. Doch mit Coulthard und Räikkönen gewann zwei Mal ein McLaren. Und es gab nur zwei Fahrer, die in den ersten vier Rennen die WM angeführt haben: die beiden McLaren-Piloten.

Formel 1 mit Abwechslung an der Spitze

Diesmal hat die Saison schon vier verschiedene WM-Spitzenreiter gesehen. Jenson Button, Fernando Alonso, Lewis Hamilton und Sebastian Vettel. Die ersten sieben der aktuellen WM-Wertung können in nach dem nächsten Rennen in Barcelona die Tabellenführung übernehmen. Vettel trennen von Kimi Räikkönen nur 19 Punkte.

In diesem Jahr stehen alle Zeichen auf Ausgeglichenheit. 18 der 24 Fahrer haben bereits WM-Punkte. Acht davon standen auf dem Podium. Sieben haben Führungsrunden auf ihrem Konto, einer weniger als in der gesamten abgelaufenen Saison. Darunter solche Exoten wie Sergio Perez und Paul di Resta. Weitere Überraschungen nicht ausgeschlossen. Siehe Sauber in Malaysia. Oder Lotus zuletzt in Bahrain. Wenn man bei Lotus überhaupt von einer Überraschung sprechen kann.

Es gibt nur eine Konstante im Feld. Mark Webber belegte in allen vier Rennen Platz vier. Und ist damit Dritter in der WM. Nur er, Fernando Alonso und Lewis Hamilton haben in allen Rennen gepunktet. "Der WM-Titel wird dieses Jahr über die Konstanz gewonnen", glaubt Hamilton.

Hamilton im Training konstant schnell

Im Training ist Lewis Hamilton das Maß aller Dinge. Der Weltmeister von 2008 fuhr zwei Mal die schnellste und zwei Mal die zweitschnellste Runde. Trainingskönig Vettel schaffte es dagegen nur ein Mal in die erste Startreihe. Die Ferrari-Piloten landeten im Schnitt auf Startplatz 11,6. Felipe Massa kam nie ins Q3. Dafür liegt Fernando Alonso mit nur zehn Punkten Rückstand auf WM-Leader Vettel auf Rang fünf. Auch im Training gibt es eine verlässliche Größe. Vitaly Petrov startete in allen vier Rennen von Platz 20.

Die Lage bei den schnellsten Runden ist ebenfalls erfreulich ausgeglichen. Auch hier gilt: vier Rennen, vier Kandidaten. Jenson Button in Australien, Kimi Räikkönen in Malaysia, Kamui Kobayashi in China, Sebastian Vettel in Bahrain. Bei den Boxenstopps ist in diesem Jahr Ferrari die Nummer eins. Keiner wird schneller abgefertigt als Alonso. Dafür muss McLaren noch kräftig üben. In Summe sind beim Reifenwechsel nur noch Caterham, Marussia und HRT langsamer.

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