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Verstappen nach Monaco-Crash

"Werde meinen Fahrstil nicht ändern"

Max Verstappen  - Formel 1 - GP Monaco - Sonntag - 24. Mai 2015 Foto: xpb 60 Bilder

Max Verstappen musste nach seinem Crash in Monaco viel Kritik einstecken. Der 17-jährige Holländer reagierte 14 Tage später ganz cool auf die negativen Reaktionen. Ändern wolle er seinen Fahrstil wegen eines Unfalls nicht.

04.06.2015 Tobias Grüner

Bei der offiziellen FIA-Pressekonferenz kam es am Donnerstag (4.6.2015) zum Aufeinandertreffen von Felipe Massa und Max Verstappen. Massa hatte nach dem Crash des Toro Rosso-Piloten in Monaco deutliche Worte gefunden. Diese wiederholte er auch im Beisein des Youngsters noch einmal.

"Ich habe gesagt, dass er eine Strafe verdient hat. Er ist 17 Jahre alt und baut solch einen Unfall. Er muss wissen, dass er etwas falsch gemacht hat. Deshalb muss es auch eine Strafe geben", so Massa. Die FIA-Kommissare sahen das ähnlich. Verstappen wird in Kanada 5 Plätze weiter hinten starten.

Kritik auch von Grosjean und Button

Auch Romain Grosjean legte nach. "Ich habe zu Beginn meiner Zeit in der Formel 1 auch Fehler gemacht. Mark Webber hat mich sogar mal als "Erste-Runde-Dummkopf" bezeichnet. Das hat wehgetan. Aber ich habe daraus gelernt. Jeder darf Fehler machen, aber das Wichtigste ist, dass man daraus lernt, seine Fehler macht und sich dafür entschuldigt."

"Als wir nach dem Rennen zu den Stewards gegangen sind, habe ich ihm auf die Schultern geklopft. Da hätte er die Gelegenheit gehabt, sich zu entschuldigen. Aber dann zu sagen, dass ich absichtlich früher gebremst habe, geht gar nicht. Ich habe ja in Wirklichkeit später gebremst."

Jenson Button hatte ebenfalls ein paar gute Ratschläge für den jungen Holländer parat: "Man muss aufpassen, was man in der Presse sagt. Mit dem Finger auf einen anderen zu zeigen und ihm vorzuwerfen, dass er absichtlich früher gebremst hat, ist ein schwerer Vorwurf. So etwas gibt es heute kaum noch. Wir sind alle erwachsen, kennen die Gefahren dieses Sports, deshalb machen wir so etwas nicht. Ich war überrascht, dass er so etwas gesagt hat."

Verstappen nach Monaco-Crash wieder fit

Verstappen reagierte cool auf die Kritik: "Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung. Ich habe eine Strafe bekommen und muss jetzt das Beste daraus machen. Ich will auf jeden Fall in die Punkte." Und was hat er aus dem Unfall gelernt? "Dass die Autos ziemlich stark sind und viel aushalten", grinste der Rookie.

Körperlich habe der Crash nach der Kollision mit Romain Grosjean keine Nachwirkungen gehabt. Verstappen schüttelte den Unfall mit einer Runde Kartfahren vor dem Kanada-Wochenende aus den Knochen.

Auch psychologisch hat der Youngster den hefigen Einschlag überwunden: "Ich werde mich als Rennfahrer nicht ändern. Ich werde auch weiterhin hart um jede Position kämpfen. Und wenn ich eine Möglichkeit zum Überholen sehe, werde ich angreifen."

Beim Blick zurück auf die entscheidende Szene kann Verstappen keine großen Fehler erkennen. "Ich hätte vielleicht etwas früher nach rechts lenken können. Aber ich habe nicht zu spät gebremst. Ich hatte in früheren Runden sogar später gebremst. Zurückblickend hätte ich also nicht viel anders gemacht."

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