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Verstappen schlägt Ricciardo

"Mehr Hektik mit Max"

Max Verstappen - Red Bull - GP England - Silverstone - Formel 1 - Freitag - 8.7.2016 Foto: sutton-images.com 49 Bilder

Red Bull brachte seine zwei Autos in die zweite Startreihe. Zum ersten Mal in sechs Trainingsduellen heißt die Reihenfolge: Max Verstappen vor Daniel Ricciardo. Der Australier hofft jetzt auf die Disziplin, in der Verstappen meistens schneller ist.

09.07.2016 Michael Schmidt 1 Kommentar

Red Bull-Renault ist die zweite Kraft hinter Mercedes. Max Verstappen und Daniel Ricciardo starten vereint aus der zweiten Startreihe. 1,1 Sekunden hinter der Pole Position, eine halbe Sekunde vor Ferrari. Für Verstappen war es eine Premiere. Zum ersten Mal steht er im Training vor Daniel Ricciardo. Der Abstand beträgt respektable drei Zehntel. Verstappen blieb gelassenn. Nein, es gibt ihm keinen moralischen Boost, den Teamkollegen geschlagen zu haben. „Das versuchst du ja immer. Wenn du es schaffst, hast du deinen Job gut gemacht.“

Ricciardo suchte keine Ausreden. „Ich habe meine Zeit auf Max in den langsamen Kurven verloren, speziell in der Zielkurve.“ Der Australier schaffte keine fehlerlose Runde. „Ich bin ein bisschen sauer auf mich.“ Um sofort wieder auf den Renntag zu schauen. „Bis jetzt hatte Max meistens den besseren Rennspeed. Das will ich morgen umdrehen. Meine Longruns waren besser als die von Max.“

Platz drei und dann Tschüss

Ricciardo will nicht zu viel in diese Ansage hinein interpretieren. „Ich bin nicht langsamer, weil ich die Abstimmung mit Blickrichtung Rennen ausgelegt hätte. Wenn es überhaupt Unterschiede gibt, dann minimal.“ Ricciardos Taktk für den Sonntag ist denkbar einfach. „Bei Start Platz drei und dann tschüss.“

Obwohl die Rennsimulation auf den weichen Reifen im Bereich von Lewis Hamilton lag, sieht Riccardo wenig Chancen die Mercedes zu halten. „Wir waren hinten raus etwas schneller. Dafür haben sie uns am Anfang des Stints viel Zeit abgenommen. Ich glaube unsere einzige Chance bestünde darin, wenn wir ein Einstopp-Rennen hinkriegen.“ Der Vorsprung der Mercedes frustriert. „Wenn ich sehe, wie die die 1.29er Zeiten raushauen, dann ist das schon schockierend.“

Das komfortable Leben bei Red Bull ist vorbei. Ricciardo gibt zu, dass sich im Team etwas geändert hat, seit Daniil Kvyat gegen Verstappen ausgetauscht wurde. „Schon sein Kommen verursachte viel Lärm. Dann kam sein Sieg in Barcelona und mein Pech in Monte Carlo. Seit Max da ist, kam ein bisschen Hektik ins Spiel. Er pusht, und ich will ihn hinten halten. Dabei bin ich mir noch nicht ganz klar: Wird er noch besser oder beginnt jetzt die Phase, in der er abbaut?

Neuester Kommentar

Du bist ein prima Kerl Daniel Ricciardo... Aber besser ist du gewöhnst dich schonmal dran, in Zukunft wirst du noch oft von Max Verstappen geschlagen, nicht weil du schlecht bist oder schlechter wirst, sondern weil Max eine Welttalent ist und mit dem richtigen Auto jetzt schon Weltmeister werden kann...

Bego 9. Juli 2016, 18:31 Uhr
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