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Vettel bleibt auf dem Teppich

"Als erster Mercedes-Verfolger etablieren"

Vettel & Button - Formel 1 - GP China - Shanghai - 9. April 2015 Foto: xpb 93 Bilder

Sebastian Vettel sieht sich trotz Malaysia-Sieg noch nicht als WM-Aspirant. Erst einmal müsse Platz 2 hinter Mercedes gesichert werden, so der vierfache Champion. Aus den Augen verlieren will der Heppenheimer die Silberpfeile aber nicht.

09.04.2015 Tobias Grüner

In den Augen von Sebastian Vettel ist diese Saison wieder der Glanz zu erkennen, der ihm letztes Jahr etwas verloren gegangen ist. Spätestens seit seinem Premierensieg für Ferrari ist das strahlende Lachen zurück. Die Formel 1 macht wieder Spaß. Eine besondere Freude machte dem Neuling im Team der Besuch in Maranello nach dem Erfolg in Malaysia.

Vettel lässt Flagge in Maranello hissen

"Der Besuch war schon vorher geplant. Aber der Empfang ist natürlich sehr freundlich ausgefallen", freute sich Vettel. "Ich wusste zum Beispiel gar nicht, dass nach jedem Sieg eine Ferrari-Flagge am Eingangstor zur Fabrik aufgehängt wird. In letzter Zeit hingen da relativ wenige. So viele wie vor 10 Jahren werden es wohl auch jetzt nicht. Aber wenigstens hängt jetzt schon mal eine die ganze Saison über."

Vettel hofft, dass es nicht bei einer Eintagsfliege bleibt. Der Deutsche geht aber davon aus, dass Mercedes immer noch im Vorteil ist. "Für uns geht es jetzt erst einmal darum, dass wir uns als erster Mercedes-Verfolger im Feld etablieren. Da gibt es noch eine ganze Reihe starker Teams um uns herum, mit denen wir kämpfen. Erst wenn wir sicher Nummer 2 sind, geht es darum, den Abstand nach vorne zu reduzieren."

Als Glückssieg will Vettel den Malaysia-Erfolg aber nicht bewerten. "Die Pace dort war real. Wir waren immerhin in der Lage, von Problemen bei Mercedes zu profitieren." In China könnte sich das Blatt aber wieder wenden. Experten gehen von einem klaren Silberpfeil-Erfolg aus. Das Layout des Shanghai International Circuits stresst die anfälligen Mercedes-Hinterreifen nicht so stark wie andere Strecken. Dazu kommt das relativ kühle Wetter und ein Update-Paket am Silberpfeil.

Vettel mit Spitze gegen Ecclestone

Neben Mercedes hat Vettel noch eine weitere Sorge. Bernie Ecclestone, der eigentlich als Freund des Heppenheimers gilt, hat den Deutschen zuletzt kritisiert. Lewis Hamilton sei ein besserer Weltmeister und F1-Botschafter, weil er sich mehr in der Öffentlichkeit präsentiert. "Jeder kann seine Meinung sagen", bügelte Vettel den Vorstoß Ecclestones ab. "Ich bin zufrieden mit dem, was ich bisher erreicht habe."

Daraufhin wurde Vettel in der Pressekonferenz von Jenson Button angesprochen: "Vielleicht liegt es daran, dass Du nicht auf Twitter bist?" Worauf Vettel cool konterte: "Ist denn Bernie übrigens auf Twitter?" Button: "Ich glaub, er mag das Social-Media-Zeug nicht so." Vettel: "Na dann frag ich mich, woher er das weiß."

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