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Vettel demoliert Konkurrenz

Fehlerfrei zur Pole Position

Sebastian Vettel - Quali - GP Brasilien 2013 Foto: Red Bull 60 Bilder

Sebastian Vettel hat nur 31 Runden lang in den freien Trainingssitzungen im Regen geübt. Dann begann die letzte Qualifikation des Jahres. Trotzdem steht er zum neunten Mal in dieser Saison auf der Pole Position. Mit einem Vorsprung von 0,623 Sekunden auf Nico Rosberg.

23.11.2013 Michael Schmidt

Sebastian Vettel hat in der letzten Qualifikation des Jahres noch einmal seine Visitenkarte hinterlassen. Im Regen von Sao Paulo hängte er Nico Rosberg um 0,623 Sekunden ab. Der drittplatzierte Fernando Alonso lag bereits 1,060 Sekunden zurück. "Es hat mich selbst überrascht, wie groß der Vorsprung ausgefallen ist", kommentierte der Weltmeister seine neunte Pole Position in dieser Saison.

"Obwohl ich im Regen wenig gefahren bin, haben wir das Auto für die Bedingungen gut hinbekommen. Es war eine sehr gute Runde. Ich wollte sie zum Schluss noch einmal unterbieten, aber es hat ganz knapp nicht gereicht." Der Red Bull verfehlte sie um 25 Tausendstel Sekunden.
 
Insgesamt war Vettel vor der Qualifikation nur 31 Runden im Regen gefahren. Rosberg war eine Runde weniger unterwegs, und Alonso brachte es nur auf 25 Runden in 240 Trainingsminuten.

Alonso sieht Minimalchance auf Sieg

Die Konkurrenz kam Vettel noch nicht einmal nahe. Nico Rosberg wollte deshalb seinen zweiten Platz auch nicht überschwänglich feiern. "Der große Abstand macht mich schon nachdenklich. Mein Auto war nicht mehr so gut wie am Freitag. Das Heck fühlte sich nervös an. Vielleicht lag es daran, dass heute mehr Wasser auf der Bahn stand."

Fernando Alonso konnte mit seinem dritten Platz zufrieden sein. So weit vorne stand der Ferrari-Pilot schon seit dem GP Bahrain nicht mehr. Seine Erklärung: "Im Regen verbessern wir uns immer ein bisschen. Wir haben das ganze Jahr auf ein Regenrennen gewartet, und jetzt bekommen wir es vielleicht. Von diesem Startplatz musst du sogar an den Sieg denken. Die Chance ist nicht groß, aber sie ist da."

Vettel warnte, ihm bereits jetzt zum 13. Saisonsieg zu gratulieren: "Jeder von uns hatte schon sein Chaosrennen hier in Interlagos. Manchmal bist du nirgendwo und kommst plötzlich zum Schuss. Dann fühlst du dich sicher und bist auf einmal nirgendwo."

Rosberg verballert KERS, Alonso verbremst sich

Wenn man die schnellsten Runden der Top 3 seziert, dann fällt auf, dass Rosberg allein vier Zehntel im letzten Sektor auf den Red Bull verliert, und der besteht aus einer Kurve und einer langen Geraden, die bergauf führt. Alonso ließ im zweiten Sektor sechs Zehntel liegen. Beide Fahrer hatten eine Erklärung für die ungewöhnlich großen Abständen in den speziellen Streckenabschnitten.

Rosberg bedauerte: "Ich habe versucht, zwei schnelle Runden hintereinander zu fahren. Dabei verballerst du logischerweise dein KERS zu früh. Als ich den Hügel raufgefahren bin, war kein KERS mehr da. Und das kostet Zeit."
 
Alonso fasste sich an die eigene Nase: "Ich habe mich in Kurve 4 verbremst und bin auf die lackierte Fläche neben der Piste gekommen. Nach unserer Messung habe ich dort acht Zehntel verschenkt. Es hätte zwar nicht für die Pole Position gereicht, wenigstens aber für den zweiten Platz."

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