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Vettel-Dominanz

Rosberg genervt, Hamilton gleichgültig

Hamilton & Rosberg - GP Korea 2013 Foto: Mercedes 54 Bilder

Sebastian Vettel fährt von Sieg zu Sieg und lässt der Konkurrenz keine Chance. Mercedes ist erster Verfolger. Doch bei Nico Rosberg und Lewis Hamilton herrschen unterschiedliche Ansichten, ob Platz 2 hinter Vettel zufriedenstellend ist oder nicht.

05.10.2013 Tobias Grüner

Sebastian Vettel wird mittlerweile immer mehr zum roten Tuch für seine Konkurrenz. Der Red Bull-Pilot schnappt sich Pole Positions und Siege nach Belieben. Für die anderen F1-Piloten lässt er nur wenig statistisch verwertbare Erfolge übrig. Der vierte Titel in Folge ist schon wieder so gut wie sicher. Da steigt langsam der Frust am oberen Ende des Fahrerlagers.

Rosberg will Vettel schlagen

Vor allem den beiden Mercedes fährt Vettel ständig vor der Nase herum. In Korea fehlten zwar nur gut 2 Zehntel auf die Pole Position, dennoch hatte man nie das Gefühl, dass die Silberpfeile den Weltmeister ernsthaft in Gefahr bringen können. Auch in Sachen Longrun-Pace und Reifenverschleiß ist der Red Bull aktuell eine Klasse für sich.
 
Nico Rosberg macht aus seinen Gefühlen kein Geheimnis: "Auf der einen Seite habe ich natürlich Respekt vor seinen Erfolgen. Er hat wirklich tolle Leistungen gezeigt in den letzten Rennen. Auf der anderen Seite ist es aber auch nervig. Ich möchte ihn schlagen und vor ihm landen. Das war aber in letzter Zeit leider ziemlich schwierig."

Hamilton ist ganz entspannt

Teamkollege Lewis Hamilton nimmt die regelmäßigen Niederlagen gegen den Dauer-Weltmeister dagegen ziemlich gleichgültig zur Kenntnis. "Ich bin weder frustriert noch genervt. Ich bin entspannt", erklärte der Brite bei der Presserunde mit beiden Mercedes-Piloten. Für Rosberg kam diese Aussage etwas überraschend. "Du bist also glücklich, Zweiter zu sein?", fragte der Wahlmonegasse erstaunt.

Hamiltons Antwort war eindeutig: "Ja, wenn man bedenkt, dass ihr Auto so viel schneller als unseres ist und sie schon das ganze Jahr dominant sind. Ich bin zu einem neuen Team gekommen, das früher nicht so konkurrenzfähig war. Und jetzt kämpfen wir an der Spitze. Und wir verbessern uns immer weiter. Das hat man früher so nicht gesehen. Aber in diesem Jahr sind wir in Top-Form. Deshalb bin ich glücklich Zweiter zu sein."

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