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Sebastian Vettel

Vettel erhält nachträgliche Durchfahrtsstrafe

Motor Racing - Formula One World Championship - German Grand Prix - Race Day - Hockenheim, Germany Foto: xpb.cc 39 Bilder

Sebastian Vettel verliert beim GP Deutschland den zweiten Platz. Die Rennkommissare brummten ihm eine nachträgliche Durchfahrtsstrafe von 20 Sekunden auf. Er rutscht damit auf Platz fünf ab.

22.07.2012 Bianca Leppert

Das Verhältnis von Red Bull zu den Rennkommissaren in Hockenheim dürfte etwas gespannt sein. Erst waren die Offiziellen kurz vor dem Rennen mit den Red Bull Motormappings beschäftigt, die von FIA Technikkommissar Jo Bauer als illegal bezeichnet wurden.  Da der entsprechende Paragraph im Reglement aber nicht eindeutig formuliert ist, wurden die Bullen freigesprochen.

Button beschwert sich am Funk

Nach dem Rennen lag wieder eine Red Bull-Causa auf dem Tisch im Rennbüro. Dieses Mal saß Sebastian Vettel auf dem heißen Stuhl. In der vorletzten Runde überholte er in der Spitzkehre Jenson Button und holte sich so den zweiten Platz zurück. Er hatte seine Rechnung allerdings ohne Button gemacht. Der schimpfte über Funk, Vettel habe die Strecke bei dem Überholvorgang verlassen. Der Fall wurde daraufhin von den Rennkommissaren untersucht.

Rund eineinhalb Stunden nach dem Rennen kamen sie nun zu dem Ergebnis, dass Vettel sich einen Vorteil verschafft hat, als er wieder auf die Strecke zurückfuhr. Das verstößt gegen Artikel 20.2 im sportlichen Reglement. Dafür wurde er mit einer nachträglichen Durchfahrtsstrafe von 20 Sekunden belegt und rutscht auf Platz fünf ab.

Vettel verteidigt sich

Vettel sagte direkt nach dem Rennen: "Ich war mir nicht sicher, ob er immer noch innen war oder nicht. Das Letzte was du willst, ist eine Berührung. Am Scheitelpunkt war er noch neben mir, aber nicht richtig, und ich konnte ich aus dem Auto nicht sehen. Deshalb habe ich versucht ihm genug Platz zu lassen und bin weit rausgekommen. Natürlich hatten wir auch alle Probleme mit den Reifen - vor allem Jenson. So bin ich in der Lage gewesen aufzuholen und ihn zu überholen."

Horner verteidigt Vettel

Button sah den Fall etwas anders. Sein Kommentar lautete: "Da gib es nichts zu sagen. Ich denke, die Fernsehbilder sagen alles." Auf den Fernsehbildern ist zu sehen, wie Vettel in der Spitzkehre mit allen vier Rädern neben den Kerbs auf der roten Werbefläche fährt.

Red Bull-Teamchef Christian Horner nahm Vettel in Schutz und sagte im Interview mit Sky im Anschluss an das Rennen:  "Es sah aus wie ein faires Manöver. Sebastian musste von der Strecke, denn es war nicht genug Platz für beide. Er hat Button genug Platz gelassen. Button hat ihn ein wenig nach links rübergedruckt und war selbst auf dem Curb. Vettel konnte nicht einfach verschwinden. So etwas passiert im Rennen. Wäre Sebastian früher rübergefahren, hätte es einen Crash gegeben."

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