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Vettel erklärt Fehler in Kurve 1

"Ich war einfach viel zu schnell"

Sebastian Vettel GP Abu Dhabi 2013 Foto: xpb 77 Bilder

Sebastian Vettel hat seine zweite Trainingsniederlage gegen Mark Webber kassiert. Schon in der ersten Kurve stand fest, dass Vettel die Zeit seines Teamkollegen nicht unterbieten würde können. Seine Erklärung war simpel. "Ich war zu schnell." Für uns ging er mehr ins Detail.

02.11.2013 Michael Schmidt

Mark Webber macht sich am Ende seiner Formel 1-Karriere seine Geschenke selbst. Zum zweiten Mal nach dem GP Japan startet der Australier in diesem Jahr von der Pole Position. Während er in Suzuka noch die Mithilfe der Technik brauchte um Sebastian Vettel zu schlagen, war Webber in Abu Dhabi aus eigener Kraft der schnellere Mann.

Weil Vettel einen Fehler machte. Vettel applaudierte fair: "Ich habe zu stark attackiert. Dabei passieren Fehler. Mark hat diese Pole Position verdient. Er ist eine tolle Runde gefahren. Ich habe alles gegeben, aber es hat nicht gereicht." Noch in der Auslaufrunde entschuldigte sich Vettel bei seinem Team. "Das Auto war perfekt. Es lag an mir, dass ich nicht auf den besten Startplatz gefahren bin."

Dann ging Vettel ins Detail: "Ich bin viel zu schnell in der ersten Kurve angekommen. Statt im zweiten wollte ich die Kurve im dritten Gang nehmen. Das war zu optimistisch. Ich zu weit rausgerutscht und dann haben auch die nächsten Ecken nicht gepasst. Der Rhythmus auf dem Rest des Sektors hat nicht mehr gestimmt. So ein Fehler ist praktisch nicht mehr aufzuholen."

Webber mit längerem siebten Gang

Mark Webber kommt zum Ende der Saison so richtig in Fahrt. Er schiebt den jüngsten Formanstieg auf das Streckenlayout. "Es ist kein Geheimnis, dass mir die flüssigen Strecken mehr liegen als die Stop-and-Go-Kurse. Im Kalender überwiegen leider die Strecken, die ich nicht so mag. Und leider ist Sebastian da eine Macht."

Webber erinnerte daran, dass er bereits im Vorjahr in Abu Dhabi schneller als sein Teamkollege war. Ex-Pilot Martin Brundle applaudierte: "Das war die beste Qualifikationsrunde, die ich von Mark je gesehen habe. Eine Runde wie aus einem Guss. Jede Kurve am Limit. Das Auto war mit allen vier Rädern immer hart an der Rutschgrenze. So entschlossen habe ich ihn selten gesehen."

Beim Blick auf die Topspeeds fällt auf, dass Webber um 4,2 km/h schneller war als Vettel. Und dass er die beiden ersten Sektoren gewann, auf denen es hauptsächlich geradeaus geht. Technikchef Adrian Newey verrät: "Webber hat einen längeren siebten Gang als Vettel."
 

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