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Alonso gegen Vettel

Titelduell beim WM-Finale - Episode 27

Alonso vs. Vettel - Formel 1 - GP USA - Austin - 17. November 2012 Foto: xpb 26 Bilder

Der GP Brasilien kennt nur noch ein Thema: Wer wird Weltmeister? Sebastian Vettel oder Fernando Alonso? Die Formel 1-WM geht zum 27. Mal in ihrer Geschichte in ein echtes Finale. Der Showdown hat eine besondere Note. Alonso steht vor der gleichen Ausgangsposition, in der Vettel 2010 war.

21.11.2012 Michael Schmidt

Das Jahr 2012 ist die 62. Formel 1-Saison der Geschichte. Zum 27. Mal kommt es dabei zu einem echten Finale. Diesmal beschränkt sich der Showdown wieder auf das klassische Duell. Sebastian Vettel geht mit 13 Punkten Vorsprung auf Fernando Alonso in den 20. Lauf am kommenden Wochenende in Sao Paulo. Damit ist Interlagos zum vierten Mal nach 2006, 2007 und 2008 Schauplatz eines echten WM-Finales. Genauso oft wie Suzuka mit seinen WM-Showdowns 1996, 1998, 1999 und 2003.

Alonso in gleicher Situation wie Vettel 2010

15 der WM-Entscheidungen wurden zwischen zwei, zehn zwischen drei und nur eine zwischen vier Piloten ausgetragen. 2010 hatten Fernando Alonso, Mark Webber, Sebastian Vettel und Lewis Hamilton die Chance. Vettel holte damals einen 15-Punkterückstand auf Alonso auf.

Das Schicksal will es so, dass Alonso in Brasilien vor der gleichen Ausgangssituation steht wie Vettel damals. Ihm hätte ein vierter Platz zum Titel gereicht. Doch der Spanier wurde nur Siebter, und Vettel holte sich die Krone mit einem Sieg. Diesmal braucht Vettel einen vierten Platz um alles klar zu machen.

Ein schlechtes Omen für den Red Bull-Piloten? Es gibt auch eine Statistik, die für ihn spricht. 16 der 26 Finalisten haben ihre WM-Führung verteidigt. Nur Nino Farina 1950, John Surtees 1964, James Hunt 1976, Nelson Piquet 1981 und 1983, Alain Prost 1986, Jacques Villeneuve 1997, Mika Häkkinen 1999, Kimi Räikkönen 2007 und Vettel selbst 2010 drehten den Spieß um.

WM-Duell mit schmutzigen Tricks

Zwei Mal wurde die WM im Finale durch schmutziges Spiel entschieden. John Surtees gewann 1964 in Mexiko den Titel, weil Ferrari-Teamkollege Lorenzo Bandini seinen WM-Gegner Graham Hill von der Strecke bugsierte. 1997 kam es in Jerez zur Kollision zwischen Michael Schumacher und Jacques Villeneuve. Schumacher rutschte ins Kiesbett, und Villeneuve rettete mit einem dritten Platz den Titel.

Die berühmten Karambolagen zwischen Ayrton Senna und Alain Prost fanden jeweils im vorletzten Grand Prix des Jahres statt. Elf der Weltmeister auf den letzten Drücker holten sich den Titel auf die überzeugendste Art, die es gibt: Mit einem Sieg. Vettel zählt mit seinem Triumph 2010 auch dazu. Alonso reichte 2006 ein zweiter Platz im Finale, um sich gegen Schumacher durchzusetzen.

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