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Vettel, Glock & Co. - die Deutschen am Nürburgring

Fünf Mal Heimspiel in der Eifel

Deutsche F1-Piloten Foto: dpa 75 Bilder

Die fünf Deutschen Piloten geben sich vor dem Heimrennen am Nürburgring natürlich besonders motiviert. Die ambitionierten Ziele von Vettel & Co. reichen vom Rennsieg, über Podiumsränge bis hin zu Punkteplatzierungen.

09.07.2009 Tobias Grüner

Sebastian Vettel:

Sebastian Vettel geht als WM-Dritter mit den besten Aussichten des deutschen Quintetts ins Rennen. Mit viel Spannung wird sein Kampf mit Jenson Button erwartet. Der junge Hesse warnt allerdings davor, alles nur auf das Spitzenduell zu konzentrieren. "Wir müssen alle Autos schlagen, nicht nur die Brawn." Der Heppenheimer erwartet bis zum Ende der Saison noch einen heißen Kampf um die WM-Krone: "Ich denke es wird eng bleiben. Wenn die Dinge weiter so gut für uns laufen, wird es immer enger."

Dabei komme es vor allem darauf an, wer im Entwicklungswettlauf die Nase vorne hat. "Jede Kleinigkeit kann am Ende den Unterschied machen." Die Begeisterung der Fans bei seinem Heimrennen sieht Vettel zwiespältig: "Es ist sicher schön zu sehen, dass uns so viele Fans zujubeln. Das kann den Extra-Schub im Auto geben. Auf der anderen Seite muss man manchmal auch alles um einen herum vergessen und sich auf das Wesentliche konzentrieren. Da lenkt der ganze Trubel nur ab."

Nick Heidfeld:

Neue Teile am Auto bringen neue Hoffnung in das Gesicht von Nick Heidfeld: "Wir haben einen neuen Frontflügel, einen neuen Unterboden und neue Aufhängungen. Immer wenn wir in der Saison bisher ein größeres Update hatten, sind wir einen Schritt nach vorne gekommen." Auch das Heimrennen geht Heidfeld optimistisch an: "Ich hoffe schon, dass wir wieder in die Punkte fahren können." Das sei auch das Ziel für den Rest der Saison. "Die beiden Top-Teams Brawn GP und Red Bull sind allerdings schon außer Reichweite."

Die kleine Pause seit dem Rennen in Silverstone hat Heidfeld zum Trainieren genutzt. Die Diät, durch die Heidfeld vor der Saison viele Kilos verloren hat, sei allerdings endgültig abgeschlossen. "Ich bereue es nicht. Aber seitdem wir nicht mehr mit KERS fahren, kann ich wieder Fett essen."

Timo Glock:

Timo Glock muss das Rennen auf dem Nürburgring mit einem neuen Renningenieur in Angriff nehmen. Sein vertrauter Wegbegleiter Francesco Nenci verließ nach internen Querelen das Team. "Dabei wäre hier am Nürburgring mit den schnellen Wetterwechseln ein eingespieltes Team besonders wertvoll", bedauerte Glock. Trotzdem bleibt der gebürtige Odenwälder optimistisch. "Wie die anderen haben auch wir neue Teile am Auto und können damit hoffentlich wieder in die Top fünf fahren."

In der freien Zeit war Timo Glock beim Motorsport-Klassik-Festival im britischen Goodwood. "Da habe ich ein paar Reifen verbrannt", grinste der 27-Jährige. Außerdem bekam Glock die Gelegenheit in einem alten WRC-Auto mitzufahren. "Das war sehr aufregend. Zu Beginn bin ich als Beifahrer mitgefahren und später durfte ich dann einige Runden alleine drehen. Am Ende war ich nur neun Sekunden langsamer als Sebastien Loeb", freute sich der Toyota-Pilot.

Nico Rosberg

Auch Nico Rosberg hat hohe Erwartungen an den Heim-Grand Prix. "Ich bin gut drauf und das Auto ist auch gut drauf", strahlte der Wiesbadener. Mit kleinen Updates will das Williams-Team Rang drei im Formel 1-Kräfteverhältnis verteidigen. "Wir brauchen sicher etwas Glück, aber vielleicht reicht es sogar um einen Podiumsplatz anzugreifen."

Besondere Freude macht es dem 24-Jährigen zu sehen, dass Williams als kleines Team im Entwicklungswettlauf mit den großen mithalten kann. "Das ist wirklich klasse, wie sich die Jungs in der Fabrik reinhängen und zu jedem Rennen etwas Neues bringen." Rosberg ist sich sicher, dass seine Mannschaft das Tempo auch für den Rest der Saison hochhalten kann.

Adrian Sutil:

Nachdem Adrian Sutil in Silverstone mit seinem Crash im Qualifying alle Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis begraben musste, soll es beim Heimspiel endlich klappen: "Punkte sind sicher möglich. Mein Ziel ist es aber zunächst einmal, wieder in die zweite Runde des Qualifyings zu kommen." Dabei will Sutil auch von dem Update profitieren, dass Force India in England präsentierte. "Hier haben wir jetzt nicht so viel Neues dabei. Ich hoffe, dass das Auto gut genug ist."

In der rennfreien Zeit hat Sutil seine Ingenieure in der Fabrik in Silverstone besucht. "Es ist wichtig, dem Team zu sagen, dass es einen guten Job gemacht haben. Das ist wichtig für die Motivation." Das letzte Wochenende hatte der Gräfelfinger dann endlich auch mal ein paar freie Tage. "Da habe ich wieder Kräfte gesammelt für das Heimrennen."

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