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Vettel, Glock & Co. - die deutschen F1-Piloten in Spa

Rosberg noch nicht in Podiumsform

Nico Rosberg Foto: dpa 50 Bilder

Der erste Trainingstag begann für das deutsche Quintett verregnet. Erst am Nachmittag konnten verwertbare Daten gesammelt werden. Mit dem Ergebnis waren allerdings nicht alle zufrieden. Vor allem bei Williams ist noch Arbeit angesagt.

28.08.2009 Tobias Grüner, Michael Schmidt

Nico Rosberg:

Nico Rosberg war nach dem Training richtig bedient. Rang 19 im zweiten Training entsprach nicht den optimistischen Prognosen vor dem Wochenende. "Das war eine Katastrophe heute. Wir waren einfach viel zu langsam. Leider wissen wir nicht genau, woran es liegt. Ich bin zuversichtlich, dass wir das morgen ändern können. Aber wir müssen das heute Abend genau analysieren, um eine Lösung zu finden."

Nick Heidfeld:

Nick Heidfeld machte ein mürrisches Gesicht. Platz 16 für ihn, Rang acht für Teamkollege Robert Kubica. "Eigentlich bin ich zufrieden, aber die Zeiten am Freitag sind wie immer schwer einzuschätzen." Das liegt nicht nur an den unterschiedlichen Spritladungen sondern auch an den wechselnden Bedingungen. "Zu Mitte des Trainings wehte ein starker Wind. Das hat die Zeiten im Mittelsektor beeinflusst." Beim Vergleich der Reifen schnitt überraschend die harte Mischung besser ab. "Sie haben den gleichen Grip wie die weichen, bieten aber die bessere Balance."

Timo Glock:

Timo Glock beendete den ersten Trainingstag als Zweiter. Es kommt nicht oft vor, dass die Toyota schon am ersten Trainingstag eine so überzeugende Figur abgeben. Trotzdem kritisiert Glock: "Wir waren zu langsam auf der Geraden, weil wir mit viel Abtrieb gefahren sind. Das hat uns zwar in dem langen Sektor zwei geholfen, hat uns aber in Sektor eins und drei gebremst. Jetzt müssen wir den optimalen Kompromiss austüfteln. Vielleicht können wir je ein, zwei Zehntel in den Sektoren eins und drei wegfeilen ohne im zweiten was zu verlieren."

Sebastian Vettel:

Nachdem Sebastian Vettel im verregneten ersten Training seinen Renault-Motor schonen konnte, ging es am Nachmittag bis auf Rang zehn. "Das war ganz okay heute. Wir werden aber erst morgen sehen, wo wir wirklich stehen." Vettel hofft, Brawn GP im Qualifying hinter sich zu lassen: "Die Pole ist das Ziel. Heute waren wir zumindest auf einer Runde schneller als sie." Allerdings liege das ganze Feld enger zusammen als gedacht.

Adrian Sutil:

Mit großen Erwartungen ging auch Adrian Sutil in das Spa-Wochenende. Mit gutem Top-Speed und einem starken Mercedes-Motor rechnet sich der Force India-Pilot gute Chancen auf Punkte aus: "Ich bin ganz zufrieden mit dem heutigen Tag. Wir hatten am Nachmittag viel Arbeit als wir die richtige Balance testeten und versucht haben, die Reifen zum Arbeiten zu bringen. Wir hatten jede Menge Untersteuern, aber als wir das Ganze verstanden haben, habe ich mich deutlich wohler im Auto gefühlt. Da ich in meiner letzten Runde im Verkehr steckte, ist die Zeit kein guter Anhaltspunkt unserer Leistung."

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