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Vettel, Heidfeld & Co. - die Deutschen in Barcelona

Glock beklagt Rückschritt

Toyota Foto: Toyota 20 Bilder

Mit drei Fahrern unter den ersten Zehn verlief das Qualifying aus deutscher Sicht äußerst erfolgreich. Trotz einer Position in der dritten Startreihe war Timo Glock allerdings alles andere als zufrieden.

09.05.2009 Tobias Grüner

Sebastian Vettel:

Auch wenn Sebastian Vettel in letzter Sekunde noch von Jenson Button eingeholt wurde, war der Deutsche nicht unzufrieden mit dem Qualifying. "Wir haben ein starkes Auto. Ich habe mich heute sehr gut gefühlt", strahlte Vettel anschließend. Natürlich wäre er gerne auf der Pole Position gestanden, aber die Zeit von Button sei einfach zu gut gewesen. In den Trainings gab es noch kleinere Probleme, "aber wir haben es noch hingekriegt und sind heute gut zurückgekommen."
 
Dem Rennen blickt Vettel mit gemischten Gefühlen entgegen. "Ich denke wir haben eine gute Strategie und sind von der Spritmenge nicht schlecht aufgestellt." Nur ein Punkt macht dem Red Bull-Mann sorgen: "Der Massa sitzt mir am Start direkt im Nacken. Mit KERS hat er da einen klaren Vorteil", befürchtet Vettel. Schon in Bahrain verlor der Heppenheimer das Rennen am Start, als er Hamilton und Button ziehen lassen musste. Das Ziel für den Sonntag lautet deshalb: "Ich muss den Ferrari irgendwie hinter mir halten."

Nico Rosberg:

Mindestens genauso zufrieden wie Sebastian Vettel war Nico Rosberg. "Wir hatten eigentlich nicht erwartet unter die Top Ten zu kommen. Aber dann ist mir in Q2 wirklich eine Hammer-Runde gelungen." Mit Platz sieben im zweiten Abschnitt brachte sich der Williams-Pilot in den dritten Abschnitt. "Da hatte ich aber leider keine weichen Reifen mehr. Deshalb bin ich auch zufrieden mit Platz neun."
 
Der Schlüssel zum guten Ergebnis sah Rosberg in den Reifen. "Da war ich immer an der Grenze. Am Anfang hatte ich noch ein paar Probleme und dann hat es plötzlich funktioniert." Erleichtert zeigte sich Rosberg auch darüber, dass Williams überhaupt noch um die Punkte kämpfen kann. "Barcelona ist ein Gradmesser und nicht gerade eine Williams-Strecke. Da wir hier um die Punkte kämpfen können, bin ich auch für den Rest der Saison optimistisch.

Timo Glock:

Timo Glock steht auf dem sechsten Startplatz und ist trotzdem unzufrieden. "Ferrari hat ganz klar aufgeholt, und wir haben mit unserem Aeropaket nicht das rausgeholt, was wir uns erhofft hatten." Da tröstet auch das gewonnene Trainingsduell gegen Teamkollege Jarno Trulli nicht über die Enttäuschung hinweg: "Das ist doch eh nur eine gute Geschichte für die Journalisten." Glock fluchte über den letzten Sektor. „Da haben wir unsere Zeit liegengelassen. Am Ende der Runde hatten die Hinterreifen zu stark abgebaut."

Jetzt hofft Glock, dass ihm Felipe Massa mit seinem KERS-Vorteil beim Start den Türöffner spielt: "Vielleicht sorgt er ja da vorne für ein bisschen Chaos und ich profitiere davon." Ansonsten müsse er froh sein, wenn er zum fünften Mal in Folge in die Punkte fahre. "Mit Überholen geht in Barcelona nicht viel. Es ist unmöglich, dicht aufzuschließen."

Nick Heidfeld:

Bei BMW-Sauber lief das Qualifying nicht ohne Pannen. Während bei Robert Kubica die Reifen wechselseitig vertauscht wurden, klagte Nick Heidfeld über Probleme mit dem Luftdruck, der von Reifen zu Reifen verschieden war: "Das war etwas konfus", kommentierte Heidfeld die Situation. Trotzdem war Heidfeld zufrieden mit dem Entwicklungsschritt durch die neuen Aerodynamikteile. "Wir haben schon einen Sprung gemacht. Man spürt den Unterschied auch beim Fahren."

Dem Rennen blickt Heidfeld trotz Startplatz 13 positiv entgegen. "Das Ziel sind die Punkte, auch wenn das unwahrscheinlich ist und die Autos vor uns nicht unbedingt langsamer sind als wir." Zum Problem könnte sich Lewis Hamilton entwickeln, der mit KERS-Vorteil nur wenige Meter hinter Heidfeld in der siebten Startreihe steht: "Das wird nicht leicht, vor ihm zu bleiben. Aber ich will eigentlich Plätze gut machen und schaue nach vorne."

Adrian Sutil:

Auch Adrian Sutil zeigte sich nicht sonderlich enttäuscht über Startplatz 19: "Das war das, was wir erwartet haben. Natürlich ist es schade, dass der McLaren von Kovalainen so knapp vor mir ist." Immerhin konnte er mit einer perfekten Runde den Teamkollegen Giancarlo Fisichella distanzieren. "Aber besser ging es wirklich nicht. Das war das Optimum." Der kleine Schritt nach vorne, der noch in Bahrain zu erkennen war, ist nun wieder dahin. "Bahrain war auch eine besondere Strecke, auf der Abtrieb nicht so entscheidend war. Das lag unserem Auto besser."
 
Dabei kann Sutil noch nicht einmal groß über das Auto klagen. "Es ist einfach überall zu wenig." So sind die Ziele für das Rennen wieder einmal nicht besonders hochgesteckt: "Konstante Runden fahren und ins Ziel kommen. Vielleicht passiert ja etwas."

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