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Vettel, Heidfeld & Co. - die Deutschen in Monza

Einige Sorgenfälle im deutschen Lager

Nick Heidfeld Foto: dpa 31 Bilder

Nach dem ersten Trainingstag in Monza müssen einige Piloten nachsitzen. Bei Sebastian Vettel (Red Bull) und Nico Rosberg (Williams) passt das Auto noch nicht nach Wunsch. Adrian Sutil lobt seinen Force India dagegen in höchsten Tönen.

11.09.2009 Tobias Grüner, Michael Schmidt

Sebastian Vettel:

Der erste Tag verlief noch nicht nach Wunsch für Sebastian Vettel. "Es war nicht so schlecht. Richtig zufrieden sieht aber anders aus. Es geht sicher noch ein bisschen besser." Den Grund für die leichte Schwäche am ersten Trainingstag war schnell ausgemacht: "Es gibt nicht viele Kurven hier, aber in denen die es gibt, verlieren wir Zeit." Eines der Probleme sind die neuen Kerbs, die so hoch sind, dass man nicht mehr abkürzen kann. "Die alten haben mir besser gefallen, aber so verkehrt ist es auch nicht."

Eine Prognose für das Qualifying wollte Vettel nicht abgeben. "Das Tableau ändert sich ständig. Man muss sich nur mal anschauen, wer da vorne steht. Wir müssen mal schauen, wie die anderen mit dem Benzin gespielt haben." Wie schon in Spa musste Vettel im Training Motoren sparen. "Wir müssen uns noch steigern. Im Idealfall sollte man im Qualifying das Maximum erreichen."

Nico Rosberg :

Nico Rosbergs erster Trainingstag in Monza verlief wie erwartet. Ernüchternd. "Ich hatte wenig Benzin an Bord und stehe trotzdem hinten", meinte der Williams-Pilot desillusioniert. "Ganz klar, mit diesem Abtriebsniveau ist die aerodynamische Effizienz des Autos nicht optimal." Rosberg kann es sich aussuchen: Entweder ist er dem Abtrieb zuliebe zu langsam auf der Geraden, oder er stellt die Flügel flach und verliert in den Kurven. Den Umbau der Randsteine versteht Rosberg nicht: "Die waren doch okay, so wie sie waren. Jetzt müssen wir außen rumfahren. Da geht der Spaß verloren. Wer trotzdem abkürzt, verliert Zeit."

Timo Glock :

Timo Glock war von den Randsteinen positiv überrascht. "Sie sind nicht ganz so schlimm, wie sie am Mittwoch ausgesehen haben. Man kann die Randsteine ein bisschen in die Linie mit einbeziehen, aber nicht mehr so extrem wie in der Vergangenheit." Trotzdem warnt der Toyota-Pilot vor Unfällen. "Ich bin nach einem Dreher mit langsamer Geschwindigkeit seitlich drübergerutscht. Sofort war der Unterboden kaputt." Mit Platz sechs war Glock zufrieden. "Wir sind unser Programm gefahren und haben uns um die anderen nicht gekümmert. Uns fehlt noch ein bisschen Top-Speed. Wenn wir da zulegen, wäre das ein guter Schritt nach vorne."

Nick Heidfeld:

Nick Heidfeld glaubt, dass er seine gute Leistung von Spa wiederholen kann. Platz sieben ist da ein guter Indikator. "Ich bin meine schnellste Rundenzeit relativ früh gefahren. Das ist ein gutes Zeichen." Der BMW-Pilot ist mit der Balance seines Autos zwar noch nicht hundertprozentig zufrieden, wohl aber mit den Rundenzeiten. "Auch die Dauerläufe waren vielversprechend." Zu den Randsteinen meinte Heidfeld: "Ich mochte sie früher schon nicht, hatte mich aber daran gewohnt, voll drüber zu fahren. Jetzt kann man die Randsteine leider nicht mehr so in seine Linie mit einbeziehen."

Adrian Sutil:

Mit der zweiten Trainingsbestzeit dieser Saison unterstrich Adrian Sutil seinen Anspruch, endlich die ersten Punkte einzufahren. "Alles lief gut heute", freute sich der Force India-Pilot. "Das Auto war perfekt und das Resultat auch." Sutil hatte keinen Grund sich zu beschweren: "Wir haben gut gearbeitet - das Setup und die Reifen haben großartig gearbeitet." Die Bestzeit war nicht mit wenig Sprit erkauft. "Wir haben nicht speziell auf die Zeit geachtetet, aber das Auto ist gut und es gibt kein Grund, dass am Ende nicht P1 rausspringt. Es macht einfach Spaß momentan."

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