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Vettel, Heidfeld & Co. - die Deutschen in Silverstone

Vettel und Sutil mit optimalem Start

Adrian Sutil Foto: dpa 31 Bilder

Die guten sportlichen Leistungen der fünf deutschen Piloten gingen am Freitag (19.6.) im politischen Kreuzfeuer zwischen FIA und FOTA fast ein wenig unter. Dabei konnten Sebastian Vettel und Adrian Sutil am meisten glänzen.

19.06.2009 Tobias Grüner

Sebastian Vettel:

Mit zwei Trainingsbestzeiten hat Sebastian Vettel das Tagesziel erfüllt. Der modifizierte Red Bull scheint in Silverstone momentan nicht zu schlagen. Doch Vettel traut dem Braten noch nicht recht: "Das war ja leider nur das Freitagstraining. Da kann sich über das Wochenende noch viel ändern. Es ist schwer zu sagen, wie schnell es wirklich war." Trotzdem ist der Heppenheimer für den Moment natürlich zufrieden, mit dem Auftakt in Silverstone.

"Die Updates haben das gebracht, was wir erwartet haben. Da hat sich wirklich einiges getan." Als Fahrer selbst spüre man die Veränderungen am Auto gar nicht so stark. "Die Balance ist fast gleich geblieben. Es gibt etwas mehr Grip als vorher", berichtet Vettel. Der 21-Jährige hofft, dass es ausreicht, um die Siegesserie von Brawn am Sonntag zu beenden. "Es sieht vielversprechend aus. Irgendwann muss es ja auch mal klappen."

Nico Rosberg:

Nico Rosberg musste in Silverstone ausnahmsweise mal ohne Trainingsbestzeit auskommen. Für den Williams-Pilot aber kein Beinbruch: "Die Red Bull sind wohl unschlagbar am Wochenende", erklärte der Deutsche. Bei seinem eigenen Team sieht er dagegen noch Verbesserungsbedarf: "Wir müssen noch arbeiten. Mein Teamkollege war heute ein wenig besser unterwegs, deshalb bin ich optimistisch, dass es bei mir auch noch nach vorne geht."

Im Kräfteverhältnis sieht der Wiesbadener das Duo Red Bull und Brawn noch ganz vorne. "Dahinter kommen wir dann, denke ich mal." Schwierigkeiten bereiten allerdings noch die äußeren Bedingungen. "Der Wind bläst zwar kräftig, ist aber zum Glück konstant. Die kühlen Temperaturen wirken sich schon mehr aus. Die Reifen sind nur schwer auf Temperatur zu bringen." Wie in der Türkei ist der Unterschied der beiden Mischungen nicht so groß. Der weichere ist laut Rosberg nur wenig schneller als der harte Bridgestone.

Adrian Sutil:

Adrian Sutil sorgte mit seinem dritten Platz im zweiten Training für die größte Überraschung des Tages. Nach seiner Trainingsbestzeit in Monaco 2007 war es die beste Platzierung für den 26-Jährigen. "Das lief schon gut heute", erklärte der Force India-Pilot mit einem breiten Grinsen. Wer erwartet, dass man den Deutschen absichtlich mit wenig Sprit auf die Strecke schickte, der irrt. "Wir sind unser ganz normales Freitagsprogramm gefahren."

Allerdings erinnerte Sutil auch daran, dass Force India in dieser Saison schon öfter am Freitag gut aussah - wenn auch nicht so gut. "Die neuen Teile am Auto funktionieren sehr gut. Das war wirklich ein guter Schritt." Das Ziel für das Qualifying muss er somit nicht revidieren: "Die zweite Runde ist absolut drin." Schon in den letzten beiden Rennen überstand Sutil den ersten Abschnitt.

Nick Heidfeld:

Mit einem 13. und einem 15. Platz war Nick Heidfeld am Freitag noch etwas von den angepeilten Punkteplätzen entfernt. "Es war schon gut, aber ganz zufrieden ist man ja selten", erklärte der Mönchengladbacher vorsichtig optimistisch. "Im Gegensatz zu meinem Teamkollegen konnte ich mein Programm wie geplant durchziehen." Der neue Frontflügel sei ein Schritt nach vorne, auch wenn man noch nicht sagen könne, was er wirklich bringt.

"Wir wissen leider noch nicht genau, wo wir hier stehen", sagte Heidfeld. Probleme bei der Standortbestimmung machten auch die äußeren Bedingungen: "Die Reifen brauchen wirklich extrem lange, bis sie arbeiten", klagte der Deutsche über die kühlen Außentemperaturen Auch die Strecke präsentierte sich am Freitag noch nicht im besten Zustand: "Es war sehr staubig heute. Die Zeiten verbesserten sich nur langsam."

Timo Glock:

Timo Glock beendete den ersten Trainingstag als 16. am Morgen und als 13. am Nachmittag. Der Toyota-Pilot zog eine pessimistische Bilanz. "Nichts lief. Wir haben verschiedene Abstimmungen durchprobiert. Die Kiste rutscht nur herum, die Hinterreifen bauen zu stark ab. Besonders die weichen." Glock hofft, dass er und seine Ingenieure noch die Kurve kriegen. "In der Türkei lief es auch zäh an. Am Samstag haben wir noch die Wende geschafft."

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