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Vettel, Heidfeld & Co. - der Tag der Deutschen

Deutsche Piloten gleichmäßig verteilt

Nico Rosberg Foto: dpa 37 Bilder

Sebastian Vettel auf Pole Position, Nico Rosberg und Timo Glock in den Top Ten, Nick Heidfeld im Mittelfeld und Adrian Sutil ganz hinten - die fünf deutschen Piloten haben sich im Qualifying von Silverstone gleichmäßig über die Startaufstellung verteilt.

20.06.2009 Tobias Grüner, Michael Schmidt

Sebastian Vettel:

Der jüngste Deutsche überstrahlte einmal wieder alle anderen aus dem deutschen Quintett. Die dritte Pole Position der Saison macht den 21-Jährigen zum hohen Favoriten auf den Rennsieg: "Noch haben wir nichts gewonnen. Aber wir haben sicherlich eine optimale Ausgangslage." Nach dem Training dankte der Red Bull-Pilot seinem Team, das gerade noch rechtzeitig die neuen Teile für das Auto an die Strecke brachte. "Das war wirklich ein Schritt nach vorne." Besonders erfreut war der Heppenheimer über seine gute Runde: "Die war wirklich perfekt - die Runde des Wochenendes."

GP England: Vorschau Silverstone Circuit 1:54 Min.

Nico Rosberg:

Mit Startplatz sieben war Nico Rosberg nicht ganz zufrieden. "Es hätte vielleicht noch eine Position weiter nach vorne gehen können. Aber das hole ich mir durch meinen guten Start sowieso wieder. Ich werde den besten Start der Saison hinlegen", kündigte der Williams-Pilot an. Damit würde er sich ausgerechnet an Lokalmatador Jenson Button vorbeischieben. Auch wenn Rosberg betonte, dass er spritbereinigt vor seinem Teamkollegen Kazuki Nakajima lag, bedankte er sich noch einmal bei dem Japaner: "Er und sein Ingenieur haben hier wirklich gute Arbeit geleistet. Am Freitag konnte ich mir einiges abschauen, was mir heute geholfen hat."

Adrian Sutil:

Den aufregendsten Arbeitstag hatte am Samstag Adrian Sutil. Beim Anbremsen auf Kurve elf fiel beim Force India des Deutschen das Bremspedal durch. "Ich hatte keine Chance. Ich konnte das Auto gerade noch seitlich in die Bande lenken, um den Aufprall zu mildern." Mit etwas Glück überstand der 26-Jährige den Abflug unverletzt. "Leider haben wir nicht genügend neue Ersatzteile. Deshalb muss ich zum Rennen wohl auf die langsameren alten Aerodynamik-Teile zurückgreifen." Schon am Samstag kündigte Sutil an, dass er im Rennen wohl aus der Boxengasse startet.

Nick Heidfeld

Nick Heidfeld machte kein glückliches Gesicht. Der 15. Platz im Training ist eine Enttäuschung. "Die Balance des Autos hat sich bei jedem Versuch geändert. das ist uns schon öfter passiert." Die schlimmste Erkenntnis ist die: "Wir sind nicht meilenweit entfernt. Uns fehlt einfach der Speed." Auf den rettenden zehnten Platz fehlten sechs Zehntel. Das entlockte Heidfeld den Kommentar: "Es kann kein Zufall sein, dass wir jede Qualifikation ins Klo greifen. Wir sind einfach zu langsam."

Timo Glock:

Timo Glock schaffte es nach dem Ausrutscher in Istanbul wieder auf seinen angestammten Platz in den Top Ten, "obwohl ich schon Angst hatte, es nicht in die dritte Quali-Runde zu schaffen". Trotz Platz acht war der Toyota-Pilot nicht hundertprozentig zufrieden. Teamkollege Jarno Trulli steht vier Positionen weiter vorne. "Er nimmt mir in jedem Sektor ein Zehntel ab. Ich verliere auf ihn überall ein bisschen." Besonders mit seinen Runden im Top Ten-Finale war Glock nicht zufrieden: "Mit mehr Benzin an Bord setzte das Untersteuern ein. Vor allem in Kurve 5 vor der Hangar-Geraden hat mich das behindert."

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