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Sebastian Vettel im Interview

"Erste Rennhälfte nicht zu erklären"

Sebastian Vettel - GP USA - Formel 1 - 2. November 2014 Foto: xpb 77 Bilder

Sebastian Vettel startete aus der Boxengasse und kam als Siebter ins Ziel. Der Vorjahressieger von Austin sprach mit auto motor und sport über seine Probleme in der ersten Rennhälfte, seine Aufholjagd in der zweiten und die Entscheidung, mit einem Monza-Flügel ins Rennen zu gehen.

03.11.2014 Michael Schmidt
Wie lief Ihr Rennen?

Vettel: Den ersten Teil kannst du komplett vergessen. Da ging gar nichts. Es kam mir spanisch vor, ich habe es nicht verstanden. Wir waren einfach richtig langsam. Im Training bin ich 44er und 45er Zeiten in den Longruns gefahren. Dann kam ich nicht mal mehr unter 1.46 Minuten. Ich konnte nicht mal mehr die Toro Rosso halten, am Anfang auch nicht mit Nico im Force India. Vielleicht war der Wind schuld, der am Renntag stärker war und gedreht hatte. Doch ab dem vierten Satz Reifen hat es sich angefühlt, als hätte jemand den Schalter umgelegt. Ich bin plötzlich ein anderes Rennen gefahren. Jetzt konnte ich Boden gutmachen, kam an Grosjean und Magnussen vorbei. Mit dem siebten Platz können wir in der Hinsicht zufrieden sein. Die Frage ist, was in der ersten Rennhälfte los war.

Warum haben Sie zum Schluss noch einmal neue Reifen aufziehen lassen? Wären Sie nicht ohnehin Siebter geworden?

Vettel: Wenn ich schlechter dran gewesen wäre als die Autos hinter mir, wäre ich nicht Siebter geworden.

Hätte es denn mit dem vierten Reifensatz nicht bis ins Ziel gereicht?

Vettel: Die anderen hatten richtig Schwierigkeiten. Ich denke, die hätte ich auch so halten können.

Warum haben Sie zu Beginn zwei Mal hintereinander gestoppt?

Vettel: Wir waren auf harten Reifen, haben auf weich und wieder hart gewechselt, um den weichen Reifen loszuwerden und das restliche Rennen zweizuteilen.

Haben Sie eine Erklärung dafür, warum es im dritten Stint losging wie die Feuerwehr?

Vettel: Weil ich neue Reifen hatte und wenig Benzin an Bord. Die anderen waren alle auf alten Reifen. Klar, dass es dann losgeht wie die Feuerwehr.

Im zweiten Stint hatten Sie aber doch auch neue Reifen.

Vettel: Im zweiten Stint hatten alle anderen auch neue harte Reifen. Da siehst du im Vergleich natürlich anders aus und fährst nicht drei Sekunden schneller.

War es im Nachhinein richtig den Monza-Flügel zu wählen?

Vettel: Ich glaube, das hat den Bock nicht fett gemacht. Er ist nicht ganz so effizient, wenn ich im DRS-Fenster bin. Ich war schneller auf der Geraden, aber ich hatte Schwierigkeiten dranzubleiben und Schwierigkeiten ins erste DRS-Fenster zu kommen, um auf der langen Geraden ranzukommen. Die zwei Überholmanöver, die ich hatte, musste ich alle auf der Bremse machen. Das ging nur mit der Brechstange.

Es war also Schadensbegrenzung?

Vettel: In Sachen Punkte war es okay, aber die erste Hälfte des Rennens kann ich mir nicht erklären.

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