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Vettel in der ersten Reihe

Ferrari im Rennen schwer zu schlagen

Sebastian Vettel - GP Bahrain 2015 Foto: xpb 67 Bilder

Sebastian Vettel geht mit guten Siegchancen in den GP Bahrain. Nur Lewis Hamilton steht am Start noch vor ihm. Doch die Rennpace spricht für Ferrari. Der Heppenheimer gibt sich angriffslustig: "Lewis sagt, es wird schwer uns zu schlagen. Ich hoffe, dass er da Recht behält."

18.04.2015 Tobias Grüner

In Malaysia stand Sebastian Vettel noch dank der feuchten Bedingungen im Qualifying auf dem zweiten Startplatz. In Bahrain hatte sich der Heppenheimer die Position in der ersten Reihe ohne fremde Hilfe erarbeitet. "Wir verbessern uns ständig in allen Bereichen. Ich bin sehr glücklich damit, wo wir jetzt schon sind. Heute konnten wir die Mercedes zum ersten Mal im Trockenen splitten. Das war mehr, als wir erwarten konnten."

Das Qualifying war zuletzt die schwächere Disziplin des roten Autos. Im Rennen konnte Ferrari stets noch zulegen. "Ich hoffe, dass wir auch morgen noch etwas näher dran sind. Mal abwarten, was passiert." Die Longrun-Pace im Freien Training war bereits vielversprechend. Ferrari war über die Distanz ein gutes Stück schneller als Mercedes. Allerdings hat man im Silberlager das Setup umgekrempelt, um die Reifen besser ins Arbeitsfenster zu bekommen.

Vettel kämpft allein gegen Ferrari

Noch weiß niemand genau, wie sich das auswirken wird. Wichtig ist vor allem der Start. Beide Ferrari beginnen das Rennen auf der dreckigen Seite. In Sachen Strategie hätte man sich das Leben deutlich leichter machen können, wenn auch Räikkönen vor dem zweiten Silberpfeil losfahren würde. Doch der Finne bekam die Runde im entscheidenden Moment wieder nicht zusammen. "Ich habe den Grip unterschätzt und war nicht nah genug am Limit. Dann bin ich in einer Kurve noch etwas weit rausgekommen", entschuldigt sich der Iceman.

Bei einem Rückstand von nur einer Zehntel auf Rosberg lag der dritte Startplatz in Reichweite. So muss Vettel wohl wieder den Einzelkämpfer gegen Hamilton geben. Der Heppenheimer muss vor allem am Start aufpassen, dass Rosberg nicht durchschlüpft und sich vor ihm eine silberne Wand aufbaut. In Sachen Reifen gibt es übrigens keinen Vorteil für Vettel. Alle Fahrer in den Top 6 haben sich einen frischen Satz Soft-Gummis aufgehoben.

Wie schwer Hamilton im direkten Duell zu überholen ist, hat man im Vorjahr gesehen, als Teamkollege Rosberg trotz mehrfacher aussichtsreicher Versuche nicht vorbeikam. Im Top-Speed ist Mercedes zudem noch rund 3 km/h schneller als Ferrari. Für Vettel bleibt wohl nur der Angriff über die Strategie. Das Timing der Reifenstopps ist der entscheidende Faktor. Kampflos will man den Sieg nicht abschenken. "Lewis hat gesagt, dass wir hier schwer zu sagen sind. Ich hoffe, dass er Recht behält."

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