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Red Bull

Vettel: "Kers hat den Unterschied gemacht"

Formula 1 Grand Prix, Malaysia, Saturday Practice Foto: xpb 49 Bilder

Sebastian Vettel musste sich im Qualifying von Malaysia vehement gegen McLaren wehren. Der Schlüssel zum Erfolg war dabei Kers. Für das Rennen am Sonntag haben die Bullen sogar noch etwas in der Hinterhand.

09.04.2011 Bianca Leppert

Nach dem GP Australien sprach das Formel 1-Fahrerlager noch von einer Red Bull-Übermacht. Viele sahen bereits einer langweiligen Saison 2011 entgegen. Das Qualifying zum GP Malaysia belehrte alle eines besseren. Sebastian Vettel und Mark Webber spürten harten Gegenwind von McLaren. In den letzten Sekunden des Qualifyings kämpfte das Quartett Vettel, Webber, Lewis Hamilton und Jenson Button noch um die Pole-Position. Erst im letzten Sektor fiel die Entscheidung.
 

Kers Schlüssel zum Erfolg

Dass diese zugunsten von Vettel ausging, macht der Weltmeister an der nun funktionierenden Kers-Technik fest. "Ohne Kers wären wir heute hinter McLaren gestanden", vermutet Vettel. In nur zehn Tagen bekam die Mannschaft das Problem in den Griff. "Dafür möchte ich den Jungs, die für Kers zuständig sind, ein großes Kompliment aussprechen. Nach dem letzten Rennen mussten wir viel Kritik einstecken, dass wir das System nicht verwendet haben."
 
Also die besten Voraussetzungen, um den Vorteil des Energie-Rückgewinnungssystems nun endlich auch im Rennen ausspielen zu können? "Zu sagen, Kers funktioniere reibungslos, wäre übertrieben", sagt Red Bull-Berater Dr. Helmut Marko. "Aber wir machen uns keine Sorgen."

Reifenverschleiss als Trumpf?

Stattdessen ist purer Optimismus angesagt. Vor allem wenn Marko an die im Training erprobten Long-Runs denkt. "Wir glauben, dass wir in dieser Hinsicht gut aussehen. Vor allem weil der Reifenverschleiß bei Sebastian ganz gut ausfiel." Möglicherweise ist genau das im Rennen der entscheidende Vorteil im Kampf mit McLaren. Marko geht von einer Dreistopp-Strategie aus, sollte es nicht regnen.

Vettel ist ebenfalls optimistisch: "Wir kamen hierher und haben gesehen, dass die Reifen hier nicht annähernd so lange halten wie in Australien", sagt Vettel. "Hier ist es anders. Es ist eine andere Strecke und es sind andere Bedingungen. Es ist heißer, also auch belastender für die Reifen. Gestern haben wir eine Idee davon bekommen und waren recht glücklich damit."

Sie wollen während des Rennens am Sonntag nichts verpassen? Dann verfolgen Sie unseren Live-Ticker mit Formel 1-Experte Michael Schmidt. Mit den letzten Informationen aus der Startaufstellung meldet sich Schmidt am Sonntag, 10. April ab 9:45 Uhr live von der Rennstrecke aus Sepang. Reinklicken lohnt sich!

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