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Vettel langsamer als Ricciardo

Elektromotor spielte verrückt

Impressionen - Formel 1 - GP Monaco - 20. Mai 2014 Foto: ams 39 Bilder

Sebastian Vettel blickt beim Start zum GP Monaco in die Auspuffrohre von Teamkollege Daniel Ricciardo. Doch dafür gibt es eine Erklärung. Der Elektromotor MGU-K gab nicht die volle Leistung ab. Das hat vier Zehntel gekostet.

24.05.2014 Michael Schmidt

Red Bull wollte die Mercedes schlagen. Wenn nicht in Monte Carlo, wo dann? Auf dem Straßenkurs zählt Abtrieb mehr als ein starker Motor. Mercedes-Chefdesigner Aldo Costa atmete auf, dass seine beiden Autos in die erste Startreihe fuhren: "Barcelona hat schon gezeigt, dass wir ein gutes Auto haben. Monte Carlo war die Bestätigung."

Den Red Bull fehlten drei Zehntel auf die Silberpfeile. Auf den extraweichen war der Abstand geringer als auf der harten Mischung. "Da ist unser Auto besser ausbalanciert", erklärte Teamchef Christian Horner. Es wäre interessant gewesen, ob Daniel Ricciardo im zweiten Versuch noch zulegen hätte können. "Ich bin ein bisschen unzufrieden mit dem Resultat", meinte der Australier über seinen dritten Platz.

ERS kaputt, da blieb nur noch der Motor

Immerhin startet Ricciardo erneut vor Teamkollege Sebastian Vettel. Die beiden Red Bull-Piloten trennten 0,163 Sekunden. Vettel wurde nach Australien (Motor), Bahrain (Wastegate-Ventil) und Spanien (Getriebe)zum vierten Mal von einem technischen Defekt gebremst. Die Elektromaschine MGU-K gab nicht ihre volle Leistung ab. "Das Auto war gut ausbalanciert, ich habe vom Setup alles rausgeholt. Doch schon im Q1 hat sich ein Problem mit unserem ERS-System angebahnt. Wir konnten nicht die volle Leistung aus der Batterie abzapfen. Das hat mich in der ersten Phase der Beschleunigung und im zweiten Teil der Gerade beim Topspeed Zeit gekostet. Zeitweise hatte ich nur meinen Motor."

Die Red Bull-Ingenieure versuchten während des Abschlusstrainings fieberhaft das Problem zu beheben. "Sie haben Teil der Elektroleistung zurückgeholt, aber sie war nie richtig konstant. Manchmal reichte der Topspeed nicht mal aus, in den siebten Gang zu gehen." Die Topspeed-Werte zeigen es. Vettel war ausgangs des Tunnels mit 281,7 km/h der langsamste im Feld. Auf die Runde gerechnet verlor er vier Zehntel. "Für die Pole Position hätte es also nicht gereicht, aber wir sind Mercedes definitiv näher gekommen", rechnete Vettel vor.

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