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Vettel mit Handicap in Japan

„Suzuka die einzig wahre Strecke“

Vettel-Fans - GP Japan 2016 Foto: xpb 119 Bilder

Ferrari will in Japan erneut neue Teile an den SF16-H schrauben. Trotzdem sollte Suzuka auf dem Papier eher eine Red Bull-Strecke sein. Sebastian Vettel gibt dennoch den Optimisten. „Ausnahmen bestätigen die Regel.“

06.10.2016 Andreas Haupt

Sebastian Vettel schleppt in Suzuka ein Handicap von 3 Strafplätzen herum. Es sind die Nachwehen der Startkollision in Malaysia mit Nico Rosberg. Die Strafe trifft den viermaligen F1-Champion: „Es war ein kleiner Fehler, der hart bestraft wurde. Aber so ist es halt nun.“

Vettel relativiert Fehler von Malaysia

Der 42-fache GP-Sieger führte in Japan seine Sicht der Dinge auf den Zwischenfall von Sepang aus. „Wie sich herausgestellt hat, war ich ein bisschen zu spät auf der Bremse im Vergleich zu den Mercedes. Klar habe ich Risiko genommen. Aber ich hätte die Kurve locker bekommen. Es war ja nicht so, dass ich einfach geradeaus geschossen bin“, äußerte sich der Heppenheimer, der eine kleine Spitze gegen Max Verstappen verteilte: „Ihm ist neben mir die Hinterachse ausgebrochen. Er hat Nico knapp verpasst.“

Malaysia ist Vergangenheit, Suzuka die Zukunft. Vettel liebt die japanische Achterbahn. „Meine absolute Lieblingsstrecke“, sprudelt es aus ihm heraus. „Für mich ist es sogar die einzig wahre Strecke. Den ersten Sektor hätten sie gar nicht besser bauen können. Es ist hier unheimlich wichtig, schnell in den richtigen Rhythmus zu kommen. Du brauchst ein gutes Gefühl für das Auto.“

Für das Rennen in Suzuka haben die Ferrari-Ingenieure neue Teile entwickelt. Am Freitag wollen sie Vettel und Kimi Räikkönen ausprobieren und evaluieren. Schon in Malaysia hatte Ferrari mit Upgrades am Freitag trainiert. Im Rennen kamen sie nicht zum Einsatz, weil sie nicht das einhielten, was die Simulationen und Windkanaldaten versprachen.

Weiche Reifen als Joker?

Auf dem Papier sollte Suzuka mit seinen vielen mittelschnellen und schnellen Kurven eher Red Bull als Ferrari entgegenkommen. Das österreichisch-englische Team ist Ferraris Hauptgegner für den zweiten Platz in der Konstrukteurs-WM.

„Wir wollen unsere Punkte maximieren, um in der WM den Spieß gegen sie umzudrehen“, sagt Vettel. Derzeit trennen die Scuderia 46 Punkte vom zweiten Rang. „Es ist noch nicht zu spät“, gibt sich der viermalige Suzuka-Sieger kämpferisch.

Eine Weg vorbei an Red Bull könnte über die Strategie führen. Beide Ferrari-Piloten haben je 9 Sätze der weichsten Pirelli-Mischung für Japan geordert. Beide Red Bull haben nur 6 Sätze der Softs. Dafür aber mehr Medium und Hart. Letzterer ist Pflicht im Rennen. „Unserer Meinung war das die beste Wahl“, meint Vettel, der nachschiebt. „Vielleicht brauchen wir die weichen Reifen aber gar nicht, wenn es regnet.“

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