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Vettel nicht ganz zufrieden

Aufholjagd endet knapp vor Podium

Sebastian Vettel - GP Abu Dhabi 2015 Foto: xpb 59 Bilder

Sebastian Vettel fuhr in Abu Dhabi von Startplatz 15 bis auf Rang 4 nach vorne. Gerne hätte der Ferrari-Pilot im letzten Rennen des Jahres einen Pokal abgeräumt. Doch das verpatzte Qualifying war am Rennsonntag nicht mehr ganz auszumerzen.

29.11.2015 Tobias Grüner

278 WM-Punkte hat Fernando Alonso in der Saison 2012 gesammelt - so viele wie kein Ferrari-Pilot davor und danach. Mit einem dritten Platz in Abu Dhabi hätte Sebastian Vettel den Rekord brechen können. Rang 4 reichte am Ende nur, um mit Alonso gleichzuziehen. Auch der Heppenheimer kommt nach 19 Rennen auf 278 Zähler.

"Natürlich wäre ich gerne auf das Podium gefahren. Aber mehr war heute für uns als Team einfach nicht drin", analysierte der Heppenheimer nüchtern. "Ich habe zu Beginn jede Menge Zeit verloren und bis zum Ende versucht, das wieder aufzuholen. Die Pace hat gepasst. Ich konnte einige Konkurrenten überholen. Das hat richtig Spaß gemacht."

Vettel lässt Räikkönen fair vorbei

Doch mit dem Rückstand am Start war der eigene Teamkollege nicht einzuholen. Vettel versuchte es mit einer alternativen Taktik. Er hob sich die Supersofts bis zum Ende auf. Damit kam er an 11 Konkurrenten vorbei. Doch das Schwesterauto hatte er immer nur kurz im Blick. Einen Kampf lieferte er sich aber nicht mit dem Iceman. Vettel ließ seinen Stallrivalen stets fair passieren.

"Wir wussten schon vor dem Rennen, dass sich die Wege von Kimi und mir kreuzen werden, weil wir auf entgegengesetzten Reifenstrategien unterwegs waren. Es war klar, dass ich ihm den Weg freimache, damit er die Mercedes jagen kann. Das hat leider nicht geklappt. Aber ich wollte ihm natürlich nicht im Weg stehen", gab Vettel den Teamplayer.

Wunder-Saison von Ferrari

Trotz der Enttäuschung, nicht mehr gegen die Silber-Konkurrenz ausrichten zu können, zog Vettel am Ende ein versöhnliches Saisonfazit. "Wir können zufrieden sein. Natürlich wird der letzte Schritt um Mercedes zu schlagen der schwerste sein. Aber wenn man bedenkt, wo wir vor einem Jahr standen, dann war das eine Wunder-Saison. Ich kann mich an kein Team erinnern, dass sich innerhalb eines Jahres so verbessert hat."

Die Stimmung bei Ferrari ist entsprechend gut: "In unserer Garage sehe ich heute viele lachende Gesichter. Und nächstes Jahr wollen wie die Anzahl an lachenden Gesichtern noch steigern. Ich bin sehr glücklich, dass ich in dieses Team gekommen bin und solch ein Debütjahr abliefern konnte. Hoffentlich können wir dem noch viele folgen lassen."

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