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Vettel

"Nicht nur Deutsche als Gegner"

Foto: dpa

Sebastian Vettel verdiente sich in Hockenheim bisher den inoffiziellen Titel: "Bester Deutscher". Doch damit hat der 21-Jährige seine Ziele noch längst nicht erreicht.

19.07.2008 Michael Schmidt

Der Toro Rosso-Pilot startet in beim Rennen am Sonntag von Platz neun. Timo Glock (11.), Nick Heidfeld (12.), Nico Rosberg (13.) und Adrian Sutil (19.) nehmen hinter dem jüngsten Fahrer im Feld Aufstellung. Für den Sieg in der nationalen Wertung könne er sich nichts kaufen, blieb Vettel auf dem Teppich: "Acht Plätze weiter vorne wäre mir lieber. Ich fahre gegen alle und nicht nur gegen die Deutschen." Der Ehrentitel bringt ihm auch keine WM-Punkte. Die sind aber bei seinem ersten Heim-Grand Prix fast Pflicht: "Wenn du so weit vorne startest, sollte es zu schaffen sein. Ich muss ja nur einen Platz gutmachen."

Für Vettel war es der zweite Vorstoß in die Top Ten in Folge. Dabei ist der Hockenheimring für seinen Toro Rosso nicht die ideale Strecke: "Es gibt zu viele langsame Kurven, in denen mechanischer Grip zählt. Das ist nicht so unser Fall. Unser Auto mag die schnellen und flüssigen Passagen wie in Silverstone." Nicht nur deshalb freute sich Vettel über den neunten Startplatz. "In der Qualifikation herrschten schwierige Bedingungen. Vor allem der Wind hat immer wieder für Überraschungen gesorgt. Wir haben uns dieses Trainingsresultat ehrlich verdient." 

Punkte sind das Ziel

Hätte er nicht schon vorher alle vier Sätze der weichen Reifen verheizt, wäre der Toro Rosso-Pilot vielleicht noch ein, zwei Plätze weiter vorne gestanden. Vettel will so aber nicht rechnen. "Im Top Ten-Finale fährt man ja mit richtig Benzin im Tank. Da war der weiche Reifen ziemlich kritisch. Er bietet zwar mehr Grip, ist aber nicht so stabil wie der harte. Das spürt man, wenn das Auto schwerer ist."

Ein Platz unter den ersten zehn müsse auch in Zukunft das Ziel sein, auch wenn es immer ein Kampf sein wird. "Das Mittelfeld liegt so eng zusammen, dass ein Zehntel rauf oder runter gleich ein paar Startplätze ausmachen können." Immerhin habe man den neuen Toro Rosso STR3 inzwischen gut im Griff. "Wir wissen, was das Auto wann macht und werden nicht mehr nervös, wenn wir am Freitagmorgen mit Untersteuern anfangen. Jetzt haben wir die Ruhe abzuwarten, bis die Strecke durch mehr Gummiauflage besser wird."

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