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Vettel ratlos in Monaco

Ferrari-Pace im Quali plötzlich weg

Maurizio Arrivabene & Sebastien Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Monaco - 27. Mai 2016 Foto: sutton-images.com 29 Bilder

Sebastian Vettel startet in Monaco nur von Platz 4. Nach dem Qualifying grübelte der Heppenheimer über die mangelnde Pace im letzten Abschnitt. Aus irgendeinem Grund fand der Ferrari keinen Grip mehr.

28.05.2016 Tobias Grüner

Es scheint, als müsse sich Sebastian Vettel langsam daran gewöhnen, dass neben Mercedes auch Autos von Red Bull vor ihm in der Startaufstellung stehen. Wie schon in Barcelona ist Ferrari nur dritte Kraft. Auf die Pole Position-Zeit von Daniel Ricciardo fehlten dem vierfachen Champion im letzten Qualifying-Abschnitt mehr als 9 Zehntel.

Ferrari kann sich im Qualifying nicht steigern

Mit 45 Minuten Verspätung erschien Sebastian Vettel anschließend im Ferrari-Motorhome zum Pressetermin. Wer hoffte, dass der Deutsche in der Zwischenzeit Gründe für den enttäuschenden Startplatz gefunden hatte, wurde enttäuscht: "Ich habe leider noch nicht mit dem Team gesprochen. Aber irgendwie war im Schlussabschnitt die Pace nicht mehr da. Im Q1 lief alles noch nach Plan. Doch dann haben wir uns nicht wie normal verbessert", erklärte der Pilot schulterzuckend.

Den letzten Run musste Vettel sogar abbrechen. "Er war nicht schneller als der davor", so der Pilot. Trotz des massiven Rückstands war von Frust aber keine Spur. Ferrari sei unter Wert geschlagen worden: "Im Training am Donnerstag waren wir nicht so gut. Aber wir haben die richtigen Veränderungen vorgenommen. Im dritten Training hat sich das Auto viel besser angefühlt. Doch mit Laufe des Qualifyings habe ich immer weniger Grip gespürt. Für die anderen wurde es offenbar besser, bei uns schlechter."

Vettel hofft auf Chaos im Rennen

Die Probleme von Barcelona seien nicht mit dem Monaco-Ergebnis vergleichbar. Die Ingenieure hätten die schlechte Quali-Leistung beim GP Spanien vor 2 Wochen analysiert und die Probleme erkannt. "Hier ist die Strecke und die Reifen ganz anders. Das hat nichts damit zu tun. Die Pace war da. Leider konnten wir es im entscheidenden Moment nicht abrufen. Ich glaube nicht, dass die von den anderen gezeigten Rundenzeiten unerreichbar waren."

In Monaco ist es bekanntermaßen schwierig, ein schlechtes Qualifying im Rennen wieder auszubügeln. Auch Vettel macht sich keine großen Hoffnungen. "Man muss es realistisch sehen. Überholen ist hier nicht einfach. Ich bin mir sicher, dass wir ein gutes Auto und eine gute Pace haben. Ob wir das auch zeigen können, hängt davon ab, was die anderen machen."

Vettel hofft, dass das Wetter ein bisschen Chaos ins Spiel bringt: "Regen könnte uns vielleicht helfen, wenn er im richtigen Moment kommt. In Monaco kann immer viel passieren. Manchmal ist es langweilig, manchmal aber auch sehr aufregend."

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