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Vettels Reifenschaden in Abu Dhabi

Pirelli schließt Eigenverschulden aus

Sebastian Vettel - GP Abu Dhabi 2011 Foto: Daniel Reinhard 50 Bilder

Pirelli hat den geplatzten Reifen von Sebastian Vettel untersucht. Die Analyse der Gummireste habe danach gezeigt, dass die Struktur des Reifens völlig in Ordnung war. Die konkrete Ursache für den Schaden konnte der Reifenlieferant aber nicht herausfinden.

16.11.2011 Tobias Grüner

"Es ist ein bisschen wie bei CSI", erklärte Pirelli-Motorsport-Chef Paul Hembery vor der Untersuchung der Gummireste des geplatzten Reifens von Sebastian Vettel. Im Labor rückten die Ingenieure dem zerfetzten Slick schließlich mit Mikroskop und Skalpel zuleibe. Trotz des Aufwands konnte der Übeltäter danach aber immer noch nicht zweifelsfrei identifiziert werden.

Pirelli schließt strukturellen Fehler aus

Pirelli konnte nur eigenes Verschulden ausschließen. Der Reifen der weichen Mischung, mit dem Sebastian Vettel im Qualifying schon die Pole Position-Zeit gefahren war, zeigte keine Auffälligkeiten. "Wir können bestätigen, dass ein struktureller Fehler nicht der Grund für das Platzen von Sebastian Vettels Reifen war", erklärte Hembery in einem Pirelli-Statement am Mittwoch (16.11.).

"Zu diesem Ergebnis sind wir zusammen mit Red Bull gekommen, nachdem wir die Überreste des Reifens einer detaillierten Untersuchung unterzogen haben", so Hembery. Bei Vettels Fahrt zurück an die Box löste sich der zerfetzte Reifen immer weiter auf. Pirelli konnte jedoch alle Gummi-Teile sicherstellen und analysieren.

Kein Beweis für Trümmerteil-Theorie

Trotz des aufwändigen Untersuchung bleibt immer noch unklar, was zu dem Defekt nach nur 500 Metern geführt hat. "Vielleicht werden wir es nie herausfinden", zuckte Hembery direkt nach dem Rennen mit den Schultern. Auch drei Tage später kann der Briten nur spekulieren. "Wir können nicht ausschließen, dass Trümmerteile auf der Strecke den Reifen beschädigt haben, was dann zum Platzen führte."

Allerdings waren die Pirelli-Ingenieure direkt nach dem Rennen zusammen mit Vettel auf der Strecke, um nach scharfkantigen Gegenständen zu suchen. "Einen Beweis für die Theorie haben wir dabei allerdings nicht gefunden", so Hembery

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