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Vettel rockt am Ring

Hoffnungsträger der deutschen PS-Fans

Sebastian Vettel Foto: Red Bull 75 Bilder

Michael Schumacher war gestern, Sebastian Vettel ist heute: Nur drei Jahre nach dem Rücktritt des Rekordweltmeisters hat der Große Preis von Deutschland mit dem 22 Jahre alten Formel 1-Ausnahmetalent von Red Bull wieder einen Lokalhelden.

09.07.2009

Während Schumachers glorreiche Vergangenheit auf dem Nürburgring mit einer nach ihm benannten Kurven-Kombination verewigt ist, reagiert Teamsponsor Red Bull auf die Begeisterung um seinen Jungstar mit einer besonderen Aktion: Die Vettel-Fans erhalten eine Extratribüne, um dem neuen deutschen Chef-Fahrer zuzujubeln.

Motivation besonders hoch

"Ich würde sagen, es ist wie im Fußball, wenn man ein Heimspiel hat. Man gibt immer 100 Prozent, aber die Motivation ist bei einem Heim-Grand Prix noch einmal größer, weil man sich zu Hause einfach immer besonders wohl fühlt", sagte der Heppenheimer. Stimmungstöter könnte Jenson Button werden. Der WM-Spitzenreiter im Brawn GP möchte Revanche nehmen, denn vor drei Wochen in Silverstone stahl ihm sein deutscher Titelkonkurrent mit einer triumphalen Fahrt die Show. Dennoch behauptete der Brite zuletzt selbstbewusst: "Ich bin der Beste."

Vettel wird versuchen, dies am Sonntag (12.7.) beim neunten von 17 Saisonrennen zu widerlegen. Mit einem Sieg wäre er der dritte deutsche Formel-1-Fahrer nach den Brüdern Michael und Ralf Schumacher, der auf heimischem Asphalt einen Grand Prix gewinnt. "Ich freue mich grundsätzlich über einen Sieg, aber wenn man als Deutscher in Deutschland die deutsche Nationalhymne hört, ist das schon was ganz Spezielles", sagte Vettel.

Vettel-Faktor sorgt für volles Haus

Auf jeden Fall ist ihm die große Unterstützung gewiss. Denn vor allem dank ihm kann die Nürburgring GmbH trotz Wirtschaftskrise auf eine leichte Steigerung der Zuschauerzahlen gegenüber dem letzten WM-Lauf in der Eifel 2007 hoffen. Damals waren nach Angaben der Veranstalter 311.000 PS-Fans zum deutschen Motorsport-Mekka gepilgert. Nürburgring-Chef Walter Kafitz hat schon häufiger dem Schicksal für Vettel gedankt, "und zwar immer dann, wenn er sich mit positiven Schlagzeilen bemerkbar gemacht hatte. Das heißt in der letzten Zeit immer häufiger."

Der zweimalige Saisonsieger Vettel, der sich noch am Mittwochabend in Wiesbaden für ein Fußball-Benefizspiel unter anderem an der Seite von Michael Schumacher angesagt hatte, ist auch der letzte Hoffnungsträger für einen spannenden WM-Kampf. Mit 39 Zählern weist er noch immer 25 Punkte weniger als Button (64) auf. Lediglich dessen zweitplatzierter Teamkollege Rubens Barrichello (41) ist in Reichweite. Um Button noch anzugreifen, ist der junge Deutsche bei seiner Ring-Premiere als Formel-1-Pilot unter Druck.

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