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Vettel, Rosberg & Co.

Deutsche Fahrer mit Steigerungspotenzial

Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - GP China - Shanghai - 18. April 2014 Foto: xpb 90 Bilder

Die deutschen Piloten hatten am Trainingsfreitag noch zu kämpfen. Aufgegeben hat das Quartett aber noch nicht. Nico Rosberg sieht Mercedes weiter an der Spitze. Sebastian Vettel erkennt Fortschritte. Nico Hülkenberg hofft auf Hilfe vom Heckflügel. Und Adrian Sutil blickt bereits auf Barcelona.

18.04.2014 Tobias Grüner

Rosberg braucht kreative Ideen

Nico Rosberg zeigte sich nach dem Training zufrieden. Der Silberpfeil läuft wieder ordentlich. "Ich denke, dass wir immer noch das schnellste Auto haben. Die anderen geben aber auch weiter Gas. Ferrari sah ganz gut aus heute. Wir müssen also weiter arbeiten", so der Appell an die Ingenieure. Mehr als sein Auto machen dem Deutschen die Reifen Sorgen: "Die Kurven sind so lang - da zerstören sich die Vorderreifen von selbst. Da muss man mit dem Setup kreativ sein. Wir hatten ziemlich große Probleme mit Graining, aber das war auch nicht anders zu erwarten."

Im Vergleich zu Teamkollege Lewis Hamilton sah es ganz gut aus, auch wenn der Brite wie schon in Bahrain in der Tabelle weiter vorne lag. Rosberg kamen in seiner schnellen Runde gelbe Flaggen in die Quere. Im Rennen will er wieder angreifen. "Ich versuche den Schwung aus Bahrain mitzunehmen. Unser Longrun sah nicht so schlecht aus. Wir haben aber noch viel Arbeit vor uns. Ich bin noch nicht ganz zufrieden mit der Balance - vor allem Untersteuern. Da haben wir aber schon einige Ideen. Es geht in die richtige Richtung."

Vettel fühlt sich etwas wohler im Red Bull

Auch Sebastian Vettel zeigte sich mit dem Freitag in Shanghai zufrieden. Vor allem die Änderungen am Antrieb haben sich positiv ausgewirkt. "Das war ein guter Tag. Ich konnte ein paar Fortschritte machen, was das Fahrgefühl angeht. Die Sachen, die man im Hintergrund abstimmen kann, haben heute schon besser funktioniert. Wir haben unheimlich viel probiert. Am Ende hat es sich ein bisschen besser angefühlt als zuletzt."

Auch wenn die Red Bull im Longrun sehr stabil ausgesehen haben, warnt der Weltmeister vor übertriebenen Erwartungen. "Wir haben etwas zugelegt, was das Auto angeht. Aber es ist kein riesiger Schritt. Die Mehrheit der Fahrer hat sich schwer getan, weil die Strecke noch nicht so viel Grip hatte. Am Nachmittag ging es schon besser. Aber wenn es morgen regnet, fangen wir wieder von vorne an."

Hülkenberg erwartet noch Steigerung

Nico Hülkenberg landete in der Zeitentabelle nur auf dem 11. Platz. Viel Aussagekraft hatte die Liste aber nicht. "Meine schnelle Runde war noch nicht perfekt. Da ist noch mehr drin", ist sich der Rheinländer sicher. Wie seine Kollegen kämpfte auch Hülk mit körnenden Gummis: "Das Graining auf den linken Vorderrädern hatte alle. Das ist mit den weichen Reifen typisch für Shanghai. Auf den harten Reifen sehen wir glaube ich etwas besser aus als in den letzten Rennen."
 
Zum Erfolg des Update-Pakets wollte sich der Force India-Pilot noch nicht äußern. Die neuen Teile am Auto hätten sich gut angefühlt, so Hülkenberg. Ein Problem gab es allerdings mit dem Heckflügel, der noch nicht getestet werden konnte. "Vielleicht kommt er ja morgen." Steigerungspotenzial liegt auch noch in der Balance und dem Setup. "Ich hoffe, dass wir da eine gute Lösung finden. Da liegt noch ein bisschen was an Zeit drin. Es ist aber nicht so, dass wir noch eine Sekunde in der Hinterhand haben."

Sauber-Steigerung um 2 - 3 Zehntel

Für Adrian Sutil begann das Shanghai-Wochenende erst mit dem zweiten Training. In der ersten Sitzung musste er Testfahrer Giedo van der Garde das Sauber-Steuer überlassen. Erst am Nachmittag ging es los – mit einem neuen, überarbeiteten Ferrari-Motor: "Vom Antriebsstrang her sind wir etwas besser sortiert. Unsere Top-Speeds sahen im Vergleich zu Bahrain schon besser aus. Da haben wir alleine ca. 2-3 Zehntel gefunden."
 
Das reicht aber noch nicht, um von den ersten WM-Punkten zu träumen. "Im Longrun sehen wir, was den Reifenverschleiß angeht, immer noch nicht besonders gut aus. Das ist leider eine Eigenschaft des Autos. Wir stehen insgesamt immer noch auf den Plätzen 16 und 17. Es ist aber wenigstens etwas knapper geworden. Wir müssen weiter Geduld haben. Es gibt noch so viele Bereiche, in denen wir uns verbessern können. Es ist gerade mal das 4. Rennen. Da kommen noch 15. Für Barcelona ist das nächste größere Update geplant. Dann sollte es nach vorne gehen."

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