Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Vettel, Rosberg & Co. - die Deutschen in Budapest

Rosberg und Glock in den Punkten

GP Ungarn 2009 Foto: dpa 51 Bilder

Aus dem deutschen Quintett konnten in Budapest nur zwei Piloten in die Punkte fahren. Nico Rosberg wurde Vierter, Timo Glock kämpfte sich von hinten bis auf Rang sechs nach vorne. Für die drei anderen blieb der Ungarn-Ausflug ohne Zählbares.

26.07.2009 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Nico Rosberg:

Nico Rosberg trauerte wie am Nürburgring einem Podestplatz nach: "Wir haben beim ersten Boxenstopp zwei Sekunden verloren. Der Tankschlauch hat beim Aufsetzen geklemmt. Das warf mich hinter Webber und Kovalainen." Der Williams-Pilot fuhr erneut ein makelloses Rennen und liegt bereits auf Rang fünf in der Gesamtwertung. "Ich bin happy. Wir haben hier wieder einen Riesenschritt mit dem Auto gemacht. Wir haben die Brawn GP jetzt drei Mal in Folge geschlagen. Ich glaube man kann sagen, dass wir an ihnen vorbeigezogen sind", freute sich Rosberg.

Obwohl er kein KERS an Bord hat, konnte er sich beim Start gegen die Hybrid-Liga wehren. "Ich bin ziemlich aggressiv rangegangen und konnte meinen fünften Platz verteidigen. Es war mein Ziel, wenigstens Kovalainen hinter mir zu halten." So vermied Rosberg zumindest am Anfang des Rennens, im Verkehr zu fahren. "Wenn ein anderes Auto vor dir herfährt, stellt sich sofort Untersteuern ein und die Reifen leiden."

Sebastian Vettel:

Sebastian Vettel war sichtbar angefressen. Die KERS-Autos nerven ihn. "Ich habe auch so einen Knopf am Lenkrad, aber wenn ich den drücke passiert nichts." Bei McLaren-Mercedes und Ferrari gibt es 82 PS extra. So fiel Vettel innerhalb von zwei Kurven von Platz zwei auf sieben zurück. Er war hinter Heikki Kovalainen eingeklemmt, während vorne die Post abging. "Der Start war nicht optimal", drückte sich Vettel vorsichtig aus. "Ausgangs der ersten Kurve lag ich innen und hatte eine freie Spur zum Beschleunigen vor mir. Plötzlich kam mir Kimi in die Quere und wir berührten uns. Das kann passieren. Dummerweise wurde dabei meine Vorderradaufhängung beschädigt."

Zunächst machte sich das Problem nicht groß bemerkbar. Doch schon beim ersten Tankstopp bekam Vettel zu spüren, dass links vorne etwas nicht stimmte. "Sie brachten das Rad nicht runter." Danach fuhr Vettel nur noch acht Runden. "Plötzlich kollabierte vorne links die Aufhängung."

Timo Glock:

Timo Glock war einer der Gewinner des Rennens. Von Startplatz 13 kämpfte sich der Kölner auf Punkteplatz sechs nach vorne. "Ich habe das ganze Rennen genossen und der sechste Platz ist bei der Ausgangslage auch ein gutes Ergebnis." Als Schlüssel zum Erfolg machte der Toyota-Pilot die gute Taktik aus. "Unsere Strategie war wirklich stark heute und das Auto hat sich toll angefühlt." Nur am Anfang mit viel Sprit gab es kleinere Probleme. "Im zweiten Stint habe ich dann viel Zeit gutgemacht." Auch mit den Reifen war Glock ausnahmsweise zufrieden. "Sie waren sehr gut und konstant. Das Ergebnis ist besser als erwartet und ich bin glücklich wieder in den Punkten zu sein."

Adrian Sutil:

Adrian Sutil hatte die Strecke noch während des Rennens verlassen. Schon nach der ersten Runde war Schluss für den Gräfelfinger. "Wir hatten ein Problem mit der Wassertemperatur. Nach einer Runde kletterte sie auf das Maximum und der Motor lief heiß", erklärte der Force India-Pilot nach seinem Ausscheiden. "Wir hatten schon auf dem Weg in die Startaufstellung einen Verdacht. Nach ein paar Kurven war dann klar, dass wir das Rennen auf keinen Fall fahren konnten." Um den Motor zu retten musste Sutil aufgeben. Der Blick des Deutschen geht aber schon wieder nach vorne: "Das war ein schwieriges Wochenende für uns aber ich freue mich schon auf Valencia, wenn wir wieder ein großes Upgrade präsentieren können."

Nick Heidfeld:

Nick Heidfeld startete als 15. und kam auf Platz 11 ins Ziel. In der ersten Runde gab es eine Feindberührung und einen kurzen Ausflug neben die Strecke. "Ich steckte am Anfang die meiste Zeit im Verkehr fest. Wir haben deshalb den ersten Stopp vorgezogen. Das ist zwar prinzipiell ein Nachteil, aber angesichts der Verkehrssituation hat es sich für mich gelohnt. Trotz des hohen Kraftstoffgewichts war ich nicht schlecht unterwegs." Heidfelds Fazit nach einen punktelosen Rennen: "Wir sind schneller geworden, konnten das aber nicht in Punkte ummünzen."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden