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Vettel, Rosberg & Co. - die Deutschen in Monza

Podiumsträume im deutschen Lager

Vettel-Fans Foto: dpa 56 Bilder

Vier der fünf deutschen Piloten reisen mit großen Erwartungen nach Monza. Nur Nico Rosberg redet von Schadensbegrenzung. Ein oder zwei Pünktchen wären schon gut. Bei Force India herrscht dagegen euphorische Stimmung.

10.09.2009 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Nick Heidfeld:

Nick Heidfeld blickt mit vorsichtigem Optimismus in das Wochenende. "Es sprechen ein paar Dinge dafür, dass es für uns ähnlich gut läuft wie in Spa. Einmal die Tatsache, dass man hier mit wenig Abtrieb fährt, noch extremer als in Spa. Außerdem war BMW hier immer gut." Im Gegensatz zu früher spielt der Motor in Monza keine große Rolle mehr. "Dafür liegen die Motoren von der Leistung her zu eng zusammen."

Bei Fragen nach der Zukunft muss Heidfeld weiter passen. "Die Perspektiven sind gut. Ich hoffe, dass es in Hinwil weitergeht, aber das ist nicht meine einzige Option. Es gibt Gespräche mit diversen Teams. Die Situation ist leider ziemlich verwirrend. Jetzt kommt noch dazu, dass es Fragezeichen um Toyota und Renault gibt. Man muss halt immer am Ball bleiben."

Timo Glock:

Timo Glock will am liebsten keine Prognosen mehr abgeben. Es kommt doch alles anders als man denkt. "Oder wer hätte gedacht, dass der Force India in Spa so gut geht?" Prinzipiell sollte sein Toyota TF109 in Monza eine gute Figur abgeben. "Anders als im letzten Jahr funktioniert unser Auto auf Strecken für weniger Abtrieb besser. Siehe Bahrain, siehe Spa. Außerdem sind wir auf der Bremse gut." Nachteil: Toyota hat kein KERS. "Die KERS-Autos werden hier schwierig zu schlagen sein. Mit Renault kommen zwei Autos mit Hybridantrieb dazu."

Sebastian Vettel:

Vor einem Jahr landete Sebastian Vettel in Monza seinen ersten Formel 1-Sieg. Noch immer denkt der junge Heppenheimer mit Freude an dieses Erlebnis: "Es ist mein erster Formel-1-Sieg - und deswegen was ganz Besonderes. Nie werde ich den Augenblick vergessen, als ich über die Ziellinie fuhr. Ich wusste nicht, was ich denken oder fühlen sollte oder was ich meinem Team per Funk sagen sollte. Ich hatte Gänsehaut am ganzen Körper."

Auch in diesem Jahr erwartet Vettel wieder ein gutes Ergebnis. Mit 19 Punkten Rückstand auf Weltmeister Jenson Button muss der Deutsche jetzt die großen Punkte sammeln. "Wir haben in Monza sehr gute Chancen. Man hat in Spa gesehen, dass unser Auto extrem schnell ist. Übers Jahr gesehen gab es Strecken, die uns nicht so gelegen haben wie andere, aber unterm Strich waren wir immer wettbewerbsfähig und imstande, vier oder fünf Punkte mindestens mitzunehmen, meistens sogar mehr."

Adrian Sutil:

Force India war die große Story in Spa. Giancarlo Fisichella konnte mit Rang zwei den ersten Podiumsplatz für das Team herausfahren. In Monza soll der Aufschwung weitergeführt werden. "Ich wüsste nicht, warum wir das nicht wiederholen sollen." Und das Podium? "Warum nicht. Alles ist möglich." Ein bisschen enttäuscht war Sutil schon, dass er in Spa nichts zum erfolgreichen Wochenende beisteuern konnte. "Aber ich habe mich ehrlich mit Giancarlo und dem ganzen Team gefreut."

Nun ist das Selbstvertrauen groß, dass es endlich auch bei ihm klappt. "Ich weiß, dass das Auto funktioniert." Und auch in der Zukunft erwartet der Deutsche einen weiteren Aufstieg. "In Singapur haben wir noch einmal ein Paket, das drei Zehntel bringen sollte. Bisher sind unsere Prognosen immer aufgegangen. Da die anderen Teams teilweise ihre Entwicklung eingestellt haben, hoffe ich, dass wir dadurch nochmal nach vorne kommen."

Nico Rosberg:

Nico Rosberg fürchtet, dass Monza sein schwierigstes Rennen in diesem Jahr wird, obwohl Williams im Gegensatz zu Spa ein spezielles Monza Aero-Kit einsetzen wird. "Mit wenig Abtrieb fehlt es unserem Auto an Effizienz. Dazu kommt, dass die KERS-Autos hier große Vorteile haben. Und ich schätze auch Force India wieder stark ein." Rosberg blickt deshalb lieber in die Zukunft: "In Singapur geht es für uns wieder bergauf."

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